⚔️ Maria Empfängnis 2

Obwohl es am heutigen Feiertag eigentlich nur um die Geburt Marias geht, liest man in katholischen Kirchen aus dem „Neuen Testament“ Lukas 1 Verse 26-38
… Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären….Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben. (Nun, Josef war aus dem Hause David, von seiner Mutter wird das nicht erwähnt.) … Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen….

Als Jungfrauengeburt bezeichnet die christliche Theologie die Empfängnis Jesu vom Heiligen Geist und seine Geburt von der Jungfrau Maria, die durch einige Verse des Neuen Testaments als Wunder Gottes verkündigt wird. Die Jungfrauengeburt ist seit dem 2. Jahrhundert ein Bekenntnissatz des Christentums in allen drei altkirchlichen Glaubensbekenntnissen, darunter dem Apostolicum:
„…empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria…“

Die katholische und die orthodoxen Kirchen lehren darüber hinaus die immerwährende Jungfräulichkeit Marias vor, bei und nach Jesu Geburt.
Maria dürfte also keine weiteren Kinder bekommen haben. Jesus also keine Brüder und Schwestern gehabt haben!
Die Jungfrauengeburt ist zu unterscheiden von der Lehre der unbefleckten Empfängnis Mariens.

Die Geburt Jesu von einer Jungfrau wird in Mt 1,18–25 EU und Lk 1,26–35 im Kontext anderer Texte zu Jesu Herkunft erzählt. Darunter sind zwei nichtübereinstimmende Vorfahrenlisten. Diese väterlichen Stammlinien betonen Jesu Herkunft aus dem erwählten Volk Israel und führen bis zu Josef. Während es in der Liste bei Matthäus 39-mal hintereinander heißt, der Vater habe den Sohn „gezeugt“ (griech. Aktiv: ἐγέννησεν egénnēsen), wird bei Lukas hervorgehoben, dass Jesus „aus Maria hervorgebracht“ (Passiv: ἐγεννήθη egennḗthe, aber nicht ἐτέχθη etéchthē, „geboren“) wurde:

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