Dem Vatikan fehlt die „Kohle“

Die anhaltende Corona-Pandemie macht dem Vatikan auch finanziell schwer zu schaffen. Experten vermuten allein für März und April Einnahmeausfälle in Millionenhöhe. Es fehlen vor allem die Einnahmen einer wichtigen Institution.

Die anhaltende Corona-Pandemie wirkt sich immer mehr auf die ohnehin schwierige Finanzsituation des Vatikan aus. Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht auf der Internetseite des Österreichischen Rundfunks (ORF) schätzen Experten, dass der Kirchenstaat aufgrund ausbleibender Besucher allein im März bis zu zehn Millionen Euro an Einnahmen verloren haben könnte. Im April mit dem Osterfest, an dem der Vatikan normalerweise von Tausenden Pilgern aus aller Welt besucht wird, dürfte der Fehlbetrag den Schätzungen zufolge noch höher sein.

Der Vatikan steht durch rückläufige Einnahmen, höhere Verwaltungsausgaben und eine schwierige Lage an den Finanzmärkten bereits seit geraumer Zeit unter Spardruck.
Gott sei Dank gibt es ja genug Rücklagen.

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