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Der Ölkonzern Exxon sagte den Klimawandel bereits ab 1977 voraus

Die amerikanische Erdölfirma ExxonMobil hat über viele Jahre hinweg die Bedrohung durch den Klimawandel heruntergespielt. Ein Forschertrio hat nun zwölf Dokumente der Firma mit sechzehn Klimavorhersagen aus den Jahren 1977 bis 2003 untersucht. Die Analyse zeigte: Zwischen 63 und 83 Prozent dieser Prognosen stimmten mit den später gemessenen Temperaturen gut überein. Doch obwohl die Firma diese verlässlichen Kenntnisse besass, fuhr sie nach aussen hin mit ihrer Abwiegelungstaktik fort.

Darum ist es wichtig: Die Untersuchungen der Firma sagten zudem treffend voraus, dass der menschengemachte Klimawandel in den Jahren zwischen 1995 und 2005 erstmals detektierbar sein würde. Damit ist klar, dass Exxon schon sehr früh und ziemlich genau bekannt war, welche problematische Wirkung Treibhausgase auf das Klima ausüben. Das sei der Sargnagel für Behauptungen von ExxonMobil, es sei fälschlicherweise wegen Klimavergehen beschuldigt worden, sagt Geoffrey Supran von der Harvard University.

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