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Die Drei Ausreden, die uns von uns selbst Trennen

Es ist eine menschliche Eigenschaft, manchmal Ausreden zu suchen, um gewissen Verpflichtungen zu entkommen. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass diese scheinbaren Hindernisse oft mehr dazu führen, dass wir uns von wertvollen Möglichkeiten entfernen. Heute möchten wir die drei gängigen Ausreden – “Keine Zeit”, “Kein Geld” und “Kein Interesse” – näher beleuchten und erinnern, wie wichtig es ist, sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen.

1. Keine Zeit: Die modernen Lebensanforderungen können oft überwältigend sein. Doch lassen Sie uns einen Moment innehalten und überlegen: Haben wir nicht alle dieselben 24 Stunden am Tag? Von diesen Stunden widmen wir einen Großteil der Arbeit und dem Schlafen – was jedoch mit den übrigen Stunden geschieht, liegt in unserer Hand. Selbst wenn es nur kurze Momente der Muße sind, können wir diese bewusst nutzen, um unser Wissen zu vertiefen und mit der Gemeinschaft in Verbindung zu bleiben.

2. Kein Geld: Geld ist zweifellos wichtig, aber es ist auch eine Frage der Prioritäten. Wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir, dass es eher um die Wichtigkeit geht, die wir dem Wissen und der Weiterentwicklung beimessen. Bildung und geistige Nahrung sind Investitionen in uns selbst, die langfristig immer Früchte tragen. Es geht nicht darum, finanziell überlastet zu sein, sondern bewusst zu wählen, wie wir unser Geld nutzen, um uns persönlich zu bereichern.

3. Kein Interesse: Interesse entsteht oft durch das Entdecken von Neuem. Wenn wir uns dafür öffnen, können wir völlig unerwartete Facetten kennenlernen. Doch wer von vornherein jegliches Interesse ablehnt, schließt sich selbst von wertvollen Erfahrungen aus. Manchmal liegt es an uns, das Interesse zu entfachen, indem wir uns auf Neues einlassen und den Horizont erweitern.

Unsere Ordensgemeinschaft bietet eine Fülle von Wissen, Austausch und Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese Ausreden oft nur Barrieren sind, die wir uns selbst setzen. Lasst uns gemeinsam den Mut aufbringen, diese Barrieren zu überwinden und die Chancen zu nutzen, die vor uns liegen.

Erinnern wir uns daran, dass wir die Gestalter unseres Lebens sind, und nutzen wir die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, um unsere persönlichen und spirituellen Ziele zu erreichen.

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