Franziskus geht wegen Corona das Geld aus

Da hilft auch kein Beten: Dem Vatikan geht in der Corona-Krise das Geld aus. Der italienische Shutdown kostet Papst Franziskus wichtige Einnahmen aus den vatikanischen Museen. Schon werden erste Sparmaßnahmen getroffen. Ohne Hilfe aber wird es schwierig für den Kirchenstaat.

Der Vatikan kämpft seit Jahren mit einer schwierigen finanziellen Lage. Dem Kirchenstaat brechen wegen des Missbrauchsskandal Einnahmen weg – der Vertrauensverlust der Gläubigen kostet den Heiligen Stuhl auch buchstäblich einiges. Dazu kommen steigende Verwaltungsausgaben und eine schwierige Lage an den Finanzmärkten, die auch der Vatikanbank und den von der Kirche gehaltenen Immobilien zusetzt. Und nun setzt dem Kirchenstaat auch noch die Corona-Krise zu.

Aber der Vatikan wusste sich schon immer zu helfen. In einer ähnlichen Situation hat er an seine Gläubigen Strohhalme verkauft, auf denen der Papst angeblich schlief.
Heute ist das „Gott sein Dank“ ja wesentlich einfacher. Erbraucht nur einen Teil seiner Aktien und Immobilien verkaufen. Mein Mitgefühl hält sich deshalb in Grenzen. Aber heute schreit eben jeder um staatliche Hilfe. Vielleicht gibt es ja auch Geld von der EU.

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