Gedanken am 10. März

Wir können nicht wissen, warum sich bestimmte Ereignisse
in unserem Leben zutragen, weil unser spiritueller Horizont
dazu viel zu eng ist. Vielleicht war das, was wir als eine
Katastrophe ansahen, gerade die Situation, die wir – oder
andere Menschen – benötigten, um wachsen zu können. Leo
Tolstoi lehrte uns eine wunderbare Weise, Schwierigkeiten
zu betrachten, indem er sagte: »Das einzige, was wir wissen
können, ist, daß wir nichts wissen, und dies ist die höchste
Erkenntnis, zu der sich der menschliche Geist aufschwingen
kann.«

Tempelarbeit:
Stell dir vor, die höchste Manifestation des Göttlichen schwebe halb
über deinem Kopf, halb vor dir. Lasse Wellen liebenden Lichts über
dich und durch dich hindurchbranden und dich von jeglichem
Glauben an einen strafenden Gott oder ein sinnloses Universum
befreien. Spüre, wie das Liebt in deinem Herzen immer heller
aufstrahlt, da der Schleier der Unwissenheit und des Leidens
hinweggespült wird. Lasse die Zwillingsflammen des Mutes und
des Mitgefühls, die das wahre Licht deines Herzens sind, mit dem
Göttlichen Liebt verschmelzen. Sitze für ein paar Minuten im
Frieden der Göttlichen Gegenwart.

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