Gedanken am 14. Jänner

Was tue ich auf der Erde, so fern von der Heimat? Ich kann
mich an die leuchtenden Felder, von denen ich komme, nicht
mehr erinnern – ausser in meinen Träumen. Und selbst die
vergesse ich, sobald ich aufwache. Mein Herz sehnt sich
danach, in diesem Leben aus dem Traum dieses Lebens zu
erwachen, auf dass ich mich hier und jetzt der Göttlichen
Vereinigung möge erfreuen können. Ich bin bereit, jetzt
aufzuwachen.

Templerarbeit:
Gedankt sei Dir, Göttlicher Geist, für einen neuen Tag.
Ebenso wie ich heute morgen aus den Träumen der Nacht
erwacht bin, hilf mir bitte, aus den Träumen des Tages zu
erwachen, die mich von Dir getrennt halten. Jedesmal, wenn
ich heute merke, dass mein Geist bei Sorgen der Vergangenheit
und der Zukunft verweilt, lasse mich beten:
Ich bin bereit, jetzt aufzuwachen. Der Himmel ist hier, in
diesem Augenblick.
Atme dann einmal loslassend durch und schalte vom besorgten
kleinen Geist auf die liebende, geräumige Gegenwart des Grossen
Geistes um. Bleib wach und bewusst!

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