Gedanken am 19. Mai

Wir wissen dann, daß der Gottessame in uns keimt, wenn wir
die Freude, die Dankbarkeit und den Optimismus der wahren
Demut in uns verspüren. Demut ist die Freiheit, die
darin besteht, nichts beweisen zu müssen, weil wir uns unserer
Identität als Kinder des Göttlichen ganz gewiß sind.
Wenn das Unkraut der Anmaßung in unserem Garten zu
sprießen beginnt, so ist dies ein Zeichen dafür, daß Unsicherheit
in uns Wurzeln geschlagen hat, wodurch wir unseren
wahren Wert, unsere wahre Natur vergessen: Schöpferkraft,
Liebe und Weisheit.

Tempelarbeit:
Gedankt sei Dir, Göttliche Mutter, für die Lebenskraft, die
an diesem Maimorgen durch die Erde emporsteigt und in
mir pulsiert. Hilf mir, den Garten meines Geistes zu pflegen,
der wie ein fruchtbarer Acker ist, auf dem Dein Bewußtsein
gedeiht. Hilf mir, die Triebe der Arroganz auszureißen – die
besserwisserischen Gedanken und Handlungsweisen, die aus
der Unsicherheit des Ichs sprießen und den Gottessamen in
meinem Inneren daran hindern, vollkommen zur Blüte zu
gelangen.
Achte heute auf alle Gedanken, die dir in den Sinn kommen.
Arroganz ist der Feind der Demut und daher das Gegenteil der
Dankbarkeit. Wenn ein arroganter Gedanke in deinem Bewußtsein
auftaucht, nimm ihn zur Kenntnis, und lasse ihn ziehen,
indem du den Erzengel Uriel bittest, deine Geistesklarheit wiederherzustellen.

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