Gedanken am 2. Juli

Die Lehrerin und Heilerin Dhyani Ywahoo vom Stamm der
Cherokee erinnert uns daran, daß wir unsere Lebensaufgabe
nur dann erfüllen können, wenn wir uns der Tatsache bewußt
sind, daß das Leben ein Geschenk von unschätzbarem Wert
ist und wir die Pflicht haben, dieses Geschenk weise zu verwalten.
In ihrem Buch Am Feuer der Weisheit sagt sie: »Unseren
Willen in Einklang mit dem heiligen Gesetz zu bringen
heißt, den Sinn des Lebens zu verstehen. Warum bin ich hier,
welche Gaben besitze ich? Das menschliche Leben ist eine
großartige Chance. Jeder von uns hat besondere Gaben, spielt
eine einzigartige Rolle im Kreis. Bewußter Wille manifestiert
sich, wenn wir unsere Gaben dem Wohle der Familie, des
Klans, der Nation und allen Wesen widmen.«

Tempelarbeit:
Verweile für ein paar Minuten in der Meditation, die Himmel
und Erde verbindet (27. Juni). Jetzt führe dir zu Bewußtsein,
welche Gaben du gegenwärtig der Welt darbringst, und danke dem
Großen Geist mit einem Gebet dafür, daß Er dir gestattet, auf
diese Weise zu dienen. Weihe alles, was du heute tust, dem Wohl
deiner Familie, deiner Verwandtschaft, deiner Nation, aller Wesen.
Dadurch werden die Hindernisse, die den Strom der Gnade in
dir hemmen, nach und nach abgetragen werden.
Während du heute deiner Arbeit nachgehst, mache dir bewußt,
inwieweit jede deiner Handlungen anderen nützt, und weihe sie
dem Wohl aller Geschöpfe. Ich empfinde diese Haltung dann als
besonders hilfreich, wenn ich etwas tun muß, wozu ich überhaupt
nicht aufgelegt bin: Sie verwandelt oft eine lästige Aufgabe in eine
kreative, freudige Tätigkeit.

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