Gedanken am 2. März

Meine Mutter starb an einem kalten Tag im März, als die
Tage schon allmählich länger wurden. Als die Sonne für sie
zum letztenmal in diesem Leben unterging, machten wir uns
gegenseitig zwei kostbare Geschenke: wechselseitige Vergebung
und das »Austauschen von Seeleneigenschaften«. Sie
vermachte mir ihren Mut. Ich schenkte ihr mein Mitgefühl.
Wir hatten damals noch nicht erkannt, daß diese Eigenschaften
die zwei Seiten ein und derselben Medaille waren.
Tempelarbeit:
Gedankt sei Dir, Großer Geist, für das neue Bewußtsein, das
in meinem Leben heraufdämmert. Indem ich mein Herz für
mich und andere öffne, öffne ich mich dem göttlichen Gewahren.
In Deinem Geist gibt es keine Angst vor Trennung,
nur das süße Verbundensein aller Dinge. Ebendiese E r kenntnis
bildet den Grundstein des gläubigen Vertrauens
und die Substanz des Mutes.
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung oder im
Ei aus Liebt. Denke über die enge Beziehung von Mut und
Mitgefühl nach.

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