Gedanken am 22. Jänner

Mein Geist nimmt die Gestalt jeglichen Gegenstands an, bei
dem er verweilt. Und mein Körper paßt sich dieser Gußform
an. Wenn mein Geist ängstlich und klammernd ist, ist mein
Körper angespannt und erschöpft. Es fällt mir dann schwer,
loszulassen und Gottes Liebe zu spüren. Alte geistige Angewohnheiten
bemächtigen sich meiner, und ich fühle mich
wieder ausgegrenzt und allein. Wenn ich es lerne, in der
Göttlichen Gegenwart zu ruhen, wird mein Körper die
Form eines vollkommenen Lächelns annehmen.
Tempelarbeit:
Stell dir im Raum vor dir diejenige Form des Göttlichen vor, die
dir am vertrautesten ist. Spüre, wie Ströme Göttlicher Liehe und
Göttlichen Lichts über dich und durch deinen Körper hindurch
herabrinnen und jegliche Erschöpfung, Angst oderNegativität mit
sich fortspülen. Während alle Dunkelheit aus deinen Fußsohlen
hinausfließt, stell dir vor, daß das Licht in deinem Herzen immer
heller und heller erstrahlt, dich gänzlich ausfüllt und sich über die
Grenzen deines Körpers hinaus ausdehnt, bis es dich wie ein Ei
umgibt. Gestatte dem Ei aus Licht, das du selbst bist, mit dem
Licht der Göttlichen Gegenwart zu verschmelzen und eins zu
werden. Verweile für ein paar Minuten in dieser Gegenwart.
Umgib dich im Laufe des heutigen Tages zwei- bis dreimal mit
dem Ei aus Licht, denke an deinen Göttlichen Geliebten und
sprich: »Ich bin eins mit Dir.«
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung, um dir
deutlicher der Gegenwart Gottes bewußt zu werden.

Schreibe einen Kommentar