⚔️ Gedanken am 24. Dezember (Heiligabend)

Mit dem Heraufdämmern des Lichts geht eine neue Phase
der Reifung unserer gläubigen Zuversicht einher. Die zunehmende
Fähigkeit, die furchtsamen Botschaften des kleinen
Ichs von den liebevollen Mit-Teilungen des Selbst zu
unterscheiden, erlaubt uns, den Weg Jesu zu wandeln, den
Weg der Buddhas und der Großen Meister, die auf die Erde
kamen, um uns zu erwecken und uns zum Herzen der Weisheit
zurückzuführen. Die Zwillingsflammen der Weisheit
und des Vertrauens fahren fort, alles hinwegzubrennen, was
unser Gewahrsein der Gegenwart der Liebe verfinstert, bis
wir schließlich in der Gewißheit zur Ruhe gelangen, daß wir
– mit welchen Schwierigkeiten wir gerade auch zu kämpfen
haben mögen – immer umsorgt, immer geliebt, immer mit
Wohlgefallen angesehen werden.

Tägliche Templerarbeit:
Atme ein paarmal loslassend durch und versenke dich langsam,
geduldig in die innere Stille. Gewahre die gläubige Zuversicht, die
sich in Psalm 23 äußert:
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf der rechten Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stab und Stecken trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben
lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

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