Gedanken am 28. Oktober

Die alten asiatischen Methoden zur Zügelung des Geistes
ähneln durchaus der modernen kognitiven Verhaltenstherapie.
Wir beobachten unsere Denkmuster und nehmen auf
der Grundlage dieser Beobachtungen nach und nach Änderungen
vor. Aber damit die moderne Therapie oder die
traditionellen Praktiken einen Erfolg zeitigen können, muß
unsere Motivation über längere Zeit stark bleiben. Die
grundlegende psychologische Motivation, die alle Menschen
gemeinsam haben, ist der Wünsch, glücklich zu sein und
Leiden zu vermeiden. Sobald wir erkannt haben, wieviel
Leid ausschließlich durch unseren Geist verursacht wird,
sind wir motiviert, ihn zu verändern. Wenn außerdem noch
der starke Wunsch hinzukommt, anderen Gutes zu tun, werden
unsere guten Absichten zu äußerst wirksamen »Motivatoren
« der Veränderung.
Tägliche Templerarbeit:
Mache eine kurze Meditation deiner Wahl. Jetzt denke an die
negative geistige Angewohnheit, an der du am 24. Oktober angefangen
hast zu arbeiten. Uberlege dir, welche Wohltat es für
andere wäre, wenn du diese Angewohnheit (und vielleicht auch
weitere) ändertest. Halte bis zum Ende dieses Monats die entschlossene
Absicht aufrecht, diese Angewohnheiten) loszulassen.

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