Gemeinsam und mit Gottes Hilfe Menschenhandel beenden

Wer glaubt, dass Menschenhandel nur ein weit entferntes Phänomen ist, dass einen persönlich nichts angeht, irrt. Das sagt der Vatikanbeauftragte für Migranten und Flüchtlinge, Kardinal Michael Czerny. Im Interview mit Radio Vatikan nimmt er alle in die Pflicht.
Ich würde mir zuerst erwarten, dass sich der Vatikan selbst für seine Sklavenhaltung in den Jahrhunderten entschuldigt, bevor er uns in die „Pflicht nimmt“.
Vor 400 Jahren begann die Sklaverei. Sie gilt als die Ursünde Amerikas. Ihre Folgen vergiften noch heute das Miteinander. Nicht nur die ersten Präsidenten des Landes besaßen Sklaven. Auch Priester, Bischöfe und Orden haben sich schuldig gemacht.
Der 8. Februar wird seit 2015 auf Wunsch von Papst Franziskus jährlich als weltweiter Gebetstag gegen Menschenhandel begangen

Schreibe einen Kommentar