⚔️ Heute ist der Todestag des 11. Templergrossmeisters

Robertos de Sablolio (Sable). 1191-28. September 1193

Die Schlacht vom 4. Oktober 1189 war die dritte innerhalb von zwei
Jahren, in der der Templerorden schwere Verluste erlitt. Auch von seinem
Besitz im Heiligen Lande war nicht viel übriggeblieben. Die Templergarnison
von Jerusalem, soviel noch von ihr vorhanden war, geleitete,
nachdem sich die Stadt am 2. Oktober 1187 ergeben hatte, den ersten Zug
der Christen, die sich freigekauft hatten oder freigekauft worden waren,
nach Tripolis. Die Templerburg Maldoim (Tal’at ed-Damm) auf dem
Wege von Jerusalem nach Jericho wurde zerstört. Die Templerburg
al-Fula (La Feve) hatte schon am 26. Juli kapituliert, denn die Besatzung
war sehr schwach; sie hatte fast vollzählig an dem Gefecht vom
1. Mai teilgenommen2). Die Burgen im Süden des Landes Gaza und el-
Natrun (Toron-des-chevaliers) waren im September 1187 im Austausch
gegen den Großmeister übergeben worden. Die kleineren befestigten
Orte Merle (H.Dor) und Cava Templi wurden erobert. Darbsäk und
Baghräs ergaben sich im Herbst des folgenden Jahres. Die starke
Festung Safed hielt sich bis zum Dezember 1188. Allen Besatzungen
wurde freier Abzug gewährt. Nur die von den Templern befestigte Burg
von Tortosa und La Roche-Guillaume6) konnten sich halten. Wie viele
Ritter die Übergabe überlebten, ist nicht bekannt. Groß war ihre Anzahl
keinesfalls, und sie wurde durch die Verluste vom 4. Oktober 1189 noch
vermindert. Das mag einer der Gründe sein, weshalb man die Wahl
eines neuen Großmeisters so lange verzögerte. Wahrscheinlich wollte
man aber auch die Entscheidung darüber abwarten, wer künftig über das
Königreich herrschen würde. Mit den Burgen waren auch die sie umgebenden
Besitzungen in die Hand des Feindes gefallen. Mehr denn je
bedurfte der Orden im Osten des Schutzes einer starken Hand. König
Guido und Konrad hatten im Frühjahr 1190 eine Einigung getroffen,
aber die Spannung zwischen beiden blieb. Als die beiden Könige aus
dem Westen kamen, stand Philipp II. Augustus auf Konrads, Richard
Löwenherz auf König Guidos Seite und mit ihm die Templer. Aber
nach dem Tode Gerards de Ridefort bestand zwischen ihnen und Konrad
keine Feindschaft mehr. Der aus dem Westen herbeigerufene einstige
magister dega mer Amio de Ais, der auch aus Flandern stammte, unterzeichnete
am 7. Mai 1191 im Lager vor Akko eine Urkunde Konrads von
Montferrat für Venedig, die auch der König von Frankreich und Fürsten
seines Gefolges und der Johanniterpräzcptor Roger ( = Oger?) unterschrieben.

Beide Orden haben die Wahl ihres Großmeisters verschoben. Nach
dem Tode des Johannitergroßmeisters Roger des Moulins am 1. Mai
1187 wurde erst im Laufe des Sommers 1190 der englische Prior Garnier
de Nablus zum Großmeister gewählt1. Auch die Templer hofften auf den
Beistand des englischen Königs. Bald nach seiner Ankunft vor Akko im
Juni 1191 machten sie einen seiner Admiräle, Robert de Sable aus Maine,
zu ihrem 11. Großmeister. Robert war mit der königlichen Flotte über
Lissabon und Marseille nach Messina gesegelt. Von da wurde er im Oktober
1190 mit andern Fürsten zu Tankred gesandt, um über die Mitgift
für Richards künftige Gemahlin Berengaria zu verhandeln. Er bürgte
für den Frieden seines Königs mit Tankred. Er war ein vornehmer,
tapferer und liebenswürdiger Mann, halt hom, proz et de grand acoil1,
der die Rolle eines Vermittlers auch in seinem neuen Amt übernehmen
sollte. Wie seine Vorgänger — mit Ausnahme Arnalds de Turre rubea —
war er im Fürstendienst gestanden, wenn auch nicht in Jerusalem,
aber — anders wie sie — war er ein Baron, un gentil home. Der Orden
verfügte in England über ansehnlichen Besitz; die englischen Ordensmeister
hatten Einfluß am Hofe Heinrichs II.. In den Orden war Robert
erst kurz vor seiner Wahl getreten.

Robert de Sable stammte aus demselben Hause wie der zweite Großmeister
Robert von Burgund. Sein Urgroßvater Robert gen. Vistrol,
Seigneur de Sable, war ein Bruder des Vaters des zweiten Großmeisters.
Robert de Sable war der älteste Sohn Roberts III. und der Hersende
d’Antenaise. Sein Vater und sein Großvater Lisiard, ein Vetter des
zweiten Großmeisters, waren Vasallen Gottfrieds V. von Anjou gegen
den beide, die außer von Sable auch Herren von La Suze und Briollay
waren, dennoch Krieg führten, bis sie sich dem Mächtigeren beugen
mußten. In seiner Jugend — 1173 — war der jüngere Robert IV., wie
er sich selbst nennt, der spätere Großmeister, Parteigänger des jungen
Königs Heinrich gegen seinen Vater Heinrich II. gewesen. Mit seiner
Gemahlin Clemance de Maienne hatte er einen Sohn Gaufridus de Cornille,
der vor ihm starb, eine Tochter, die sich mit Gaufridus de Marciaux
vermählte, und eine andere Tochter Margarete, die die Gemahlin von
Guillaume des Roches wurde. Guillaume hat sich in englischen und französischen
Diensten einen Namen gemacht, zog mit auf den dritten Kreuzzug
und wurde Seneschall von Anjou, Touraine und Maine. Zu Roberts
Besitzungen gehörten außer den genannten Loupelande in Maine,
Precigne und Brion in Anjou. Sein Reichtum ist abzulesen an dem Umfang
seiner Stiftungen. Er gründete vor dem 4. Oktober 1189 mit seiner
Mutter und seiner Gemahlin und Petrus de Brion das Prämonstratenserkloster
Le Bois-Renou {iuxta nemus Ranulfi), das sein Schwiegersohn
1209 nach Perray überführte und Le Perray-neuf nannte, und das
Frauenkloster Le Perray-aux Nonnains, das er kurz vor seiner Kreuzfahrt
beschenkte und wo er versprach, eine Kapelle für das Andenken
seiner inzwischen verstorbenen Gemahlin zu stiften. Vor seiner Reise
beschenkte er auch den Abt von Evron und gab der Abtei von St. Aubin
d’Angers noch zu Lebzeiten seiner Gemahlin die ihr widerrechtlich vorenthaltene
Weide (saltus) zurück21) wie auch den Mönchen von St. Serge
d’Angers ihnen entzogene Einkünfte. Ihnen gab er auch eine Kaplanspfründe
in Briollay, deren Kaplan zu stellen er sich vorbehielt, und bestätigte
und gewährte ihnen Naturalabgaben von seinen Gütern an Korn
und Wein22).

Es war in dieser Zeit, wo dem Königreich Jerusalem ein wirklicher
Herrscher fehlte, für die Orden besonders wichtig, nicht durch Parteinahme
im englischen oder französischen Lager die bestehenden Spannungen
zu verschärfen. Robert de Sable stand als König Richards Untertan
auf seiner und König Guidos Seite, wie es die beiden einzigen Urkunden,
in denen er als Großmeister erscheint, bezeugen. Aber er erfreute sich
auch der Gunst Philipps II.. Der Staatsschatz des Königs lag im
Templerhaus von Paris, und der König machte 1222 auch den Templer-
Thesaurar Aimardus zu einem seiner Testamentsvollstrecker. Auch vor
Philipps Kommen hatten die Templer an der Seite der Franzosen gefochten;
die Übergabe von Akko wurde in ihrem Lager verhandelt.
Es ist bezeichnend für ihr gutes Verhältnis in dieser Zeit zu beiden Königen,
daß die Berichterstatter sich nicht darüber einig sind, ob nach der
Eroberung von Akko Philipp oder Richard im Haus der Templer in
Akko wohnte26); vermutlich war es Philipp. Nachdem im Oktober 1190
die Königin Sibylle gestorben war und Konrad sich bald darauf mit ihrer
Schwester Isabella vermählt hatte, machte er — jetzt mit größerem Recht
— Guido seinen Titel und seine königlichen Einkünfte streitig. Bis zu
einer endgültigen Regelung wurde ihre Verwaltung den Ordensmeistern
übertragen; beide sollten auch für die Verteilung der Kriegsbeute
sorgen. Auch den Zorn der deutschen Kreuzfahrer gegen Richard
mußte der Templergroßmeister beschwichtigen.

König Richard hatte auf seinem Wege ins Heilige Land Zypern, das
zum byzantinischen Reich gehörte, erobert, den griechischen Regenten
Isaak Komnenos gefangengesetzt und zwei Statthalter hinterlassen. Später
hatte er, vermutlich weil er Geld brauchte und weil es ihm an Leuten
fehlte, die Insel zu besetzen, Zypern an die Templer verkauft, oder wohl
eher verpfändet. Sie sollen ihm 40000 Besanten dafür gegeben und
weitere 60 000 zugesagt haben. Weder die Zahlen selbst noch ihren damaligen
Wert kann man nachprüfen. Jedenfalls gelang es dem Orden auch in
seiner derzeitigen bedrängten Lage, eine große Summe Geldes zu beschaffen.
Doch schätzte der Großmeister die Gegebenheiten nicht richtig
ein: auch dem Orden fehlte es an Leuten, die Insel wirklich in Besitz zu
nehmen. Zum andern hatten sie wohl in Palästina als Burgherren von den
umwohnenden syrischen und arabischen Bauern an Naturalien und Abgaben
einziehn können, wessen sie bedurften; sie gewährten ihnen dafür
Schutz vor Überfällen. Die Landbevölkerung war ihnen gegenüber machtlos.
Aber in Zypern war es anders. Nach dem Weggang und Tod des
einen der Statthalter Richards gab es Aufruhr. Die kleine Templerbesatzung
der Burg von Nicosia — es waren wenig mehr als 100 Mann,
darunter nur 14 Ritter — war nicht in der Lage, sich gegen die Aufständischen
zu halten. Am Ostertag 1192 machte die gesamte Mannschaft
bis auf ein paar Kampfunfähige einen Ausfall aus der Burg; sie wüteten
unter den Einwohnern der Stadt, die in einer Kirche Zuflucht gesucht
hatten, verließen aber bald darauf die Insel. Frater Arnaut (Renaut?)
Bouchard, der das Kommando in Zypern gehabt hatte, bewog den Großmeister,
die Insel an Guido von Lusignan abzutreten31). Er sollte für den
Verlust des Königreichs entschädigt werden, nachdem Anfang des Jahres
1192 Konrad zum König gewählt und nach seiner Ermordung bald
darauf am 28. April Heinrich von der Champagne, ein Neffe des englischen
und des französischen Königs, zu seinem Nachfolger bestimmt
worden war.

Es ist müßig zu erwägen, ob sich das Schicksal der Templer anders gestaltet
hätte, wenn es ihnen damals gelungen wäre, sich auf Zypern festzusetzen.
Denn es war kein Zufall, daß es ihnen nicht gelang. Die Johanniter
hatten im Heiligen Lande wirkliche Siedlungen mit fränkischen
Bauern und Handwerkern errichtet. Darin unterscheiden sie sich we-
sentlich von den Templern, von deren Verwaltung ihres Besitzes in
Palästina und Armenien nichts bekannt geworden ist, obwohl sie in
Frankreich, England und Spanien über ausgedehnten und gut bewirtschafteten
Landbesitz verfügten. Guido von Lusignan nahm Barone und
Ritter mit nach Zypern und stattete sie reichlich aus: die Herrschaft der
Lusignans hat sich auf Zypern bis 1489 halten können. Die Templerritter,
wenig an Zahl und gebunden an die strengen und harten Vorschriften
ihrer Regel, waren als Siedler in einem freiheitsliebenden Volk, wie die
Griechen es sind, ungeeignet.

Mehr als in den früheren Schlachtschilderungen treten Templer und
Johanniter in den Nachrichten über die Feldzüge Richards I. im Heiligen
Lande hervor. Sie teilen untereinander fast regelmäßig die Übernahme
der Vorhut und der Nachhut, die am meisten der Gefahr ausgesetzt
sind33). Der Großmeister wird selten namentlich genannt. Er schloß
sich dem Rat derer an, die König Richard zweimal bewogen, trotz des
Drängens der Kreuzfahrer auf die Eroberung Jerusalems zu verzichten.
Anders als zu den Zeiten Gerards de Ridefort vertreten jetzt Templer
und Johanniter die Meinung der Barone des Landes: Es sei unsicher, ob
die Eroberung Jerusalems gelänge und das Kreuzfahrerheer nicht zwischen
der Besatzung Saladins und seinen heranrückenden Truppen zermalmt
würde; doch auch die eroberte Stadt wäre nicht zu halten, da die
Kreuzfahrer in die Heimat zurückkehrten und es an Menschen fehle, sie
zu verteidigen. So zog Richard weder im Winter 1191/92 noch im Juni/
Juli 1192 nach Jerusalem, obwohl die Christen nur etwa 20 km von der
Heiligen Stadt entfernt waren und Saladin einen Angriff der Christen
fürchtete, sich ihnen also nicht unbedingt überlegen glaubte36). Die
Templer und die Barone des Landes rieten zu einem Zug nach Ägypten,
auch dazu konnte sich Richard nicht entschließen. Die Trauer und Empörung
der Kreuzfahrer war nicht unberechtigt, aber der König war
krank und nicht in der Lage, einen Feldzug zu führen. Auf den Rat der
Ordensmeister wurde ein Waffenstillstand auf drei Jahre geschlossen.
Im Templerhabit, das ihm Schutz gewähren sollte, kehrte Richard in
den Westen zurück; aber er wurde verraten und geriet in die Gefangenschaft
seines erbittertsten Feindes, des Herzogs von Österreich.

Seit der Ankunft der beiden Könige vor Akko hatten die Großmeister
als Friedensstifter gewirkt39). Robert de Sable bemühte sich auch um
eine Verständigung zwischen den Vertretern der Städte Genua und Pisa,
die sich auch im Orient befehdeten. Konrad von Montferrat hatte durch
seine eigenen Verhandlungen mit Saladin Richards Verhandlungen gestört.
Sein Vorteil gegenüber Saladin war, daß er ein gefährlicher Gegner
blieb, den es nicht wie Richard in die Heimat zurückdrängte. Grousset
hat gegenüber den Konrad verurteilenden englischen Chronisten sein
Lob gesungen, doch das Mißtrauen der Umgebung Saladins gegen ihn
scheint dem Urteil der Engländer recht zu geben: Man wollte lieber mit
Richard als mit diesem ‚maudit demon‘ verhandeln, der die Christen an
Saladin verkaufen wollte. Obwohl man sein Urteil, seine Erfahrung,
seine Tapferkeit und seinen Wagemut auch im Lager des Gegners schätzte,
glaubte man nicht an die Möglichkeit eines aufrichtigen Bündnisses der
syrischen Franken mit den Muslimen; man fürchtete Verrat. Persönlicher
Ehrgeiz und Haß gegen die Könige Guido und Richard verdunkeln
das Bild des „Retters von Tyrus“.

Gerard de Ridefort ist viel getadelt worden. Doch hat seit seinem
Magisterium der Orden an Ansehen und Bedeutung gewonnen. Nachdem
der Augenzeugenbericht Ernouls mit der Eroberung Jerusalems abbricht,
nach Konrads Klagen über König Guido und den Templermeister, wird
keine Kritik am Orden mehr laut. Konrad selbst holte Rat und Zustimmung
des Großpräzeptors Terricus und später des Seneschalls Amio de
Ais ein. Wie die Johanniter sind die Templer Helfer und Ratgeber
König Richards. Nichts geschieht ohne ihren Rat. Sie stehn über den
Parteien. Der König von Frankreich übergab bei seiner vorzeitigen Abreise
beiden Orden, was er von der Beute an Kriegsmaterial und Lebensmitteln
zurückließ. Auch Riley-Smith hat diesen Wandel, diesen
völlig parallel laufenden Aufstieg der beiden Orden bemerkt. Wahrscheinlich
ist es nicht ohne Bedeutung, daß der Templergroßmeister dieser
Zeit ein Baron ist, dem schon durch seine Geburt ein Platz neben den andern
großen Herren im Heer des Königs zukam. Die Masse seiner Ritter
ist namenlos. Guiot de Provins nennt unter den 86 „vornehmen“ Herren
seines Katalogs nur einen, der Templer geworden ist, nämlich Robert de
Sable, und erwähnt nicht, daß er Templer wurde; das erscheint mir
sehr bezeichnend dafür, wie wenige aus dem hohen Adel in den Templerorden
traten.

Die Orden sind die einzige nach 1187 übriggebliebene Macht im christlichen
Orient, nachdem es keinen König mehr gab — Heinrich von der
Champagne hat nie den Titel geführt — und nachdem die Barone ihre Besitzungen
zum größten Teil verloren hatten. Das ist der Grund für den
Aufstieg der Orden. Ihnen allein war es möglich, Geld und Menschen zu
beschaffen. Die einzigen Mächte, die neben ihnen noch hervortreten, sind
die italienischen Städte, in dieser Zeit vornehmlich Pisa und Genua,
aber ihre Interessen waren andere. König Richard verließ sich auf die
Erfahrung der Ordensmeister und -oberen, Saladin sogar auf ihre unbedingte
Zuverlässigkeit: ‚Gar ce sont des hommes pieux et qui approuvent
la fidelite ä tenir sa parole.) Höheres Lob ist von einem Gegner kaum zu
gewinnen.

Dennoch erwies sich jetzt und später die führende Stellung der Ordensmeister,
die sich in erster Linie für ihre Orden verantwortlich fühlten, als
verhängnisvoll. Ihnen fehlte ebenso wie König Richard der politische
Sinn Saladins. Sie hatten nicht erkannt, daß schon vor Akko Saladins
Truppen kampfesmüde waren und wohl hätten von dem unverbrauchten
englischen und französischen Kreuzfahrern geschlagen werden können.
Während Saladin durch seinen Aufruf zum „Heiligen Krieg“ seine Leute
zu gewinnen vermochte, sahen König Richard und die Ordensmeister
nicht, daß ungeachtet aller berechtigten Einwände nur Jerusalem ein
wirkliches Ziel für die Kreuzfahrer dargestellt hätte, das sie hätte einen
und schlagkräftig machen können. Vor 100 Jahren war Jerusalem erobert
worden, ohne daß die Möglichkeit seiner späteren Verteidigung
auch nur erwogen worden war. Allerdings hatte es damals keinen Gegner
wie Saladin gegeben, der bewußt dem Kampf auswich und, um eine spätere
Ansiedlung der Christen zu verhindern, alle Befestigungen zerstörte.

Robert de Sable, der erst mit König Richard ins Land gekommen war,
hat das Großmeisteramt nur zwei Jahre innegehabt. Er starb im selben
Jahre wie Saladin, am 23. September 1193.
abgelaufen und dementia,

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