Ihre #Bank ist nicht mehr sicher!

Die „garantierten“ 100.000 Euro stehen nur auf dem Papier und werden nicht ausreichen, wenn auch nur eine große Bank zahlungsunfähig wird. Die Geldbrief-Redaktion rechnet damit, dass nur 20.000 bis 30.000 Euro „sicher“ sind. Was können/müssen Sie tun, um Ihre Ersparnisse im Falle einer Bankpleite nicht zu verlieren?

Tatsache: Es gibt keine staatliche Garantie! Der „Sicherungsfonds“ kann kleine(re) Banken retten. Wenn aber eine (es langt eine!) große deutsche Bank (das sind letztlich Hedge-Fonds mit einer kleinen Eigenkapitalbasis und einem Risiko von mehreren 100%!) illiquide wird, wird sie nicht mehr von „Berlin“ oder „Brüssel“ gerettet. Keine Partei im Bundestag will es sich leisten, den Steuerzahler nochmals zur Kasse zu bitten. Der privat organisierte „Sicherungsfonds“ wird bei einer Großbankenpleite selbst illiquide.

Beste Lösung: Alle Geldanlagen auf mehrere Banken im In- UND Ausland halten, Maximum jeweils 30.000 Euro. Diese „Quote“ sollte sicher sein. Denn Sie müssen ja Ihre Versicherungen, Ihre Telefonrechnung, Ihren Strom, eventuelle Alimente. Ihre Miete, eventuelle Schulden, Hypotheken etc. regelmäßig zahlen. Falls das nicht mehr möglich wäre, würde ein Chaos entstehen, das die Politik nicht „überleben“ würde.

Konten bei mehreren Bank im In- und Ausland sind nicht verboten, machen aber zuerst einmal Arbeit. Doch es lohnt sich, überall nur „ein kleiner Kunde“ zu sein…

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