Keine Beruhigung des Nahostkonflikts in Sicht:

Auch am Samstag hält der Raketenbeschuss militanter Palästinenser auf Israel an, und selbst von syrischem Boden aus wurden Raketenangriffe verzeichnet. Israelische Kampfflugzeuge wiederum setzen ihre Attacken auf Ziele im Gazastreifen fort, wo palästinensische Ärzte vier Tote nach Luftangriffen meldeten. Ausserdem soll eine Moschee getroffen worden sein. Viele Menschen mussten die Nacht wieder in Bunkern verbringen. Am Freitagabend landete ein amerikanischer Spitzendiplomat zur Vermittlung in Tel Aviv.

Die 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens leiden unter der jüngsten Gewalteskalation. Israelische Angriffe treffen trotz Warnungen häufig Zivilisten. Zwei Einwohner Gazas erzählen, wie sie die Situation erleben: Einer von ihnen ist ein IT-Unternehmer, dessen Lebenswerk israelische Bomben über Nacht zerstörten. Ein zweiter ist Familienvater. Er kämpft damit, dass er seinen vier Kindern keine Sicherheit bieten kann: «In Gaza ist niemand sicher». Sein zweitältester Sohn habe Panikattacken und die letzten Nächte kaum geschlafen.

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