Nach dem Ad-limina-Besuch: „Es gibt einiges zu sortieren“

Nach dem Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe und der Vatikankritik am Synodalen Weg gibt es verschiedene Reaktionen in Deutschland: Fragen und Antworten aus der Redaktion.
Wie fiel das Echo in Deutschland nach der Rückmeldung des Vatikans bisher aus?

Das Laien-Zentralkomitee ZdK war ja wenig überrascht über die Bremse hier im Vatikan. Bei den Bischöfen gab es teils unterschiedliche Reaktionen. Einzelne von ihnen sehen die Kritik des Heiligen Stuhls als Anlass für Einschränkungen beim Synodalen Weg, die meisten sind aber fürs umsichtige Weitermachen. Einiges ist, aus Sicht des Heiligen Stuhls, nicht verhandelbar? Kein Stoppschild für weitere Diskussionen!, sagte etwa Bischof Overbeck. Auch Bischof Bätzing hatte direkt nach dem Ad limina-Besuch betont, dass sich Fragen wie die Frauen- und Ämterfrage nicht wegdrücken ließen. Einzelne Bischöfe fänden es aber wohl besser, solche Themen auszuklammern beziehungsweise mit der Umsetzung der Beschlüsse des Synodalen Weges bis zum Ende der Weltsynode 2024 zu warten, wie etwa Bischof Meier vorschlug. Für viele Reformbefürworter dürfte das aber sicher nicht in Frage kommen.

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