Politiker – „Sprech“

Fast täglich hörten wir von den österr. Politiker. wie sie sich um die in Not geratenen Familien kümmern würden.
Die Realität sieht aber wie immer anders aus. Viele Familien haben trotz pünktlich abgegebenen Antrag seit mehr als einem Monat kein Geld bekommen.
Es wird beklagt, dass man aus dem Arbeits- bzw. Familienministerium nach dem Antrag nie wieder etwas gehört habe; weder ob der Antrag bearbeitet wird, noch ob sie etwas nachreichen müssen. Und schon gar nicht habe man Geld bekommen.

Das Ministerium wieder meint, dass 50% der Anträge unvollständig waren und deshalb nicht bearbeitet oder beantwortet wurden.
Mann muss also nur ein recht kompliziertes Antragsformular entwerfen, dann ist man schon fein „aus dem Schneider“.

Da man wegen fehlenden Unterlagen nicht verständigt wird, kann man bis auf den „Nimmerleinstag“ auf Geld warten.
Auf der Homepage des Ministerium heisst es nämlich: „Vielen Dank für Ihr Verständnis, dass keine Auskunft zum Stand der Bearbeitung gegeben werden kann.“
Also ehrlich, ich hätte da überhaupt kein Verständnis dafür.

Deshalb hat schon mancher Bürger mehrere Anträge gestellt!

Das Ministerium meint ausserdem, dass man auf Hochdruck arbeitet. Es gebe aber Anträge in 5 stelligen Bereich. Und auf Grund dieser hohen Zahl könne es leider zu einer längeren Bearbeitungsdauer kommen.
Ohne darauf einzugehen, was ein Beamter von „arbeiten auf Hochdruck“ versteht, würde mich interessieren, was man zu einem Unternehmer sagt, wenn er diesen Einwand der Überarbeitung bringen würde? Der Beamte im Finanzamt würde wohl in Lachen ausbrechen.
Schliesslich wundere ich mich, wie die Finanzämter von 337.800 Unternehmern Steuern eintreiben können? Die Anzahl liegt ja sogar im 6 stelligen Bereich.

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