Templer - Blog

 Ritter: Für Ruhm und Ehre (Teil 2)

Die Kreuzzüge machten aus dem frühen Reiter endgültig den „miles christianus“, den christlichen Ritter. Als Papst Urban im Jahr 1095 in der Kathedrale von Clermont Ferrand zum ersten Kreuzzug aufrief, legte er nicht so viel Wert auf die Herkunft der Recken, sondern mehr auf die Entschlossenheit, gegen die Hei­den zu kämpfen und Jerusalem zurückzuerobern. „Wer Räuber war, kann Ritter werden“, versprach Urban, und Zehntausende folgten seinem Ruf.

Viele weitere Kreuzzüge sollten noch kom­men. Während der ersten beiden quälten sich gewaltige Heer­scharen aus Europa auf dem Landweg rund um das Mittelmeer durch endlose Wüstengebiete. Immer wieder wurden sie unterwegs von Wegelagerern und Feinden aus dem Hinterhalt angegriffen. Erst als die Seefahrerstädte Genua und Venedig neue Transportschiffe entwickelt hatten, konnten Ritter auch „Kreuzfahrten“ ins Heilige Land buchen – ein gewaltiges Ge­schäft. Immer mehr Ritter wählten schließlich den Seeweg, unter ihnen Heinrich von Neuffen.

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