– Ritterantrag und Eid

Ritter-Antrag und Ritter-Eid:

Bitte gehen Sie wie folgt vor:  

1️⃣ Füllen Sie das Formular aus, kreuzen Sie an, ob die Ritteraufnahme (Schwertleite) in Ihrer Anwesenheit auf der Burg Lockenhaus erfolgen soll oder in Abwesenheit virtuell.

2️⃣ Als Rittername können Sie jeden Namen zu dem Sie eine Beziehung haben verwenden. Der Adelsname war aber ursprünglich eine Herkunftsbezeichnung, bezogen auf den Familienstammsitz.
Deshalb empfehlen wir für Ihren Rittername den profaner Vorname und den Ort Ihrer Geburt oder Herkunft Ihrer Familie.
Zum Beispiel „Johann von München“. Namen aus der Templergeschichte sind nicht erlaubt.

3️⃣ Dann überweisen Sie die entsprechende Gebühr auf unser Ordenskonto.

Übrigens: Sie können Ihren Ritternamen auch öffentlich führen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

1.) Antrag 

Hochedler Grossmeister Ralph von Reichenberg!
Hohe Ordensregierung des altehrwürdigen Alten Souveränen Templer Ordens!

Ich wurde vom Hochedlen Grossmeister Ralph von Reichenberg auf mein bitterliches Begehren zum Knappen/ Burgfräulein aufgenommen.
Nachdem ich während meiner Probezeit nach meiner eigenen Überzeugung alle Pflichten eines Ordensmitgliedes mit ernstlichem Bedacht auf die leidende Menschheit, dann Ehrwürdigkeit und Festhalten der einfachen Templerregeln gegen Jedermänniglich mit Standhaftigkeit und Mut bei allen Aktivitäten, und anderen hierbei eingeführten Gebräuchen, Gewohnheiten und Sitten getan habe, so fordere ich heute die Hohe Ordensregierung des „Alten Souveränen Templer Ordens“ auf, mich als Ritter/ Burgfrau würdig zu Halten, in den hocherlauchten Bund an- und aufzunehmen, zu confirmieren und nach alt hergebrachter Sitte in die Ritterrunde als Ritter/ Burgfrau aufzunehmen.

 

2.) Rittereid aus dem Kapitelritual

Landesmeister: „Wer ein Ritter werde will, muß vor allem einen offenen und ehrlichen Charakter besitzen, seine
Handlungen und sein ganzes Gebaren in und außerhalb des Ordens sollen nach den Begriffen der Ehre, Gerechtigkeit und Anständigkeit tadellos sein.
Er soll jederzeit bereit sein, ein begangenes Unrecht ehrlich einzugestehen und nach besten Kräften dieses Unrecht wieder aus der Welt zu schaffen. Er soll sich von anderen, falls er sich im Irrtum befindet, bereitwillig eines besseren belehren lassen und sich für alles Gute und Edle mit der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit einsetzen; das Böse und Schlechte aber soll er mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen.

Er hat ohne Falschheit stets Treue und Recht, Milde und Menschenfreundlichkeit, in einem Worte gesagt, stets Toleranz zu üben gegen jedermann. Ein Ritter soll in Worten und Taten ein Edelmann des Wortes bester Bedeutung sein.
Wir wollen hier nicht in die Historie abweichen. Nur dies: Der Orden, das Ritterbündnis, waren Zweckgemeinschaften in einer Zeit der Verwirrungen. Durch Beispiele und Taten sollten neue Hoffnungen geweckt werden, um eine gerechtere Lebensweise einzuleiten. Seitdem sind Jahrhunderte vergangen. Orden unserer Tage haben ihre Berechtigung in gleicher Zielsetzung wie einst:
In verschiedensten Bereichen werden heute die natürlichen Werte in Frage gestellt, viele Ideale angefochten und das Gute mißachtet. Es ist deshalb erforderlich, daß nach dem Beispiel von einst eine neue Ritterschaft entstehe, die an die Erfordernisse
unserer Zeit angepaßt, mit der Strenge der Vergangenheit Aufgaben übernehmen sollte.

Zutiefst vom Geiste Gottes geprägt, will der Alte Souveräne Templer Orden – wie es in den Satzungen heißt – die Dinge durch Vorbild und Tat in die Hand nehmen, um so unsere Zeitgenossen zurückzuführen zu einer besseren Auffassung der unveräußerlichen Grundlagen, auf welchen jede Gesellschaft aufbauen muß, wenn sie nicht untergehen will.
Daher fordern Wir von Euch, Edler Knappe, das Erkennen der inneren Werte. Traget Eure Insignien und Symbole in Ehren. Sie sind jedoch nur äußere Zeichen Unserer Zusammengehörigkeit. Denn: der wahre Ritter sitzt im Herzen. Diximus!

Zeremonienmeister: „Wir danken dem Hohen Landesmeister Erhebt Euch. Es spricht der Hochedle Großmeister!“

Großmeister:
„Edler Knappe, nur noch wenige Pulsschläge fühlet Ihr, ehe Ihr euer Gelöbnis auf den Alten Souveränen Templer Orden ablegt.
Ihr batet um Aufnahme und Wir haben Euch diesen Wunsch nicht versagt. Wisset, daß dieses Festkapitel ein Wendepunkt in Eurem Leben sein wird. So Ihr den Schwur geleistet, werdet Ihr als Ritter den Kapitelsaal verlassen.

Doch höret: Der Ritter Unserer Jahrungen hat nicht viel gemein mit dem Ritter vergangener Jahrungen.
Nur eines: Seinen Charakter, sein ritterliches Verhalten in einer Gemeinschaft, die vielleicht eine Insel in einer tobenden Welt sein mag.
Ihr habt Unterricht genossen, durch Unsere Ordensbrüder. Daher wisset Ihr, welche Bedeutung das Wort Ritter in Unseren Tagungen hat. Es ist nichts anderes, als die Anlehnung an die Romantik einerseits, aber mit der Verpflichtung, die Vergangenheit neu zu beleben. Im ritterlichen Sinn. Denn unsere Zeit erfordert das! Und daher bitten Wir Euch, nochmals Euer Herz und Gewissen zu überprüfen: Wollet Ihr tatsächlich den dornenreichen Weg eines Ritterordens dieser Jahrung beschreiten?

Wollet Ihr der Brüderlichkeit und Menschlichkeit allzeit dienen? Wollet Ihr vergessen lernen, die Unterschiede, die Vorurteile anderen gegenüber?
Dies waren nur wenige Fragen. Doch wenn Ihr Euch zu Uns bekennen wollt, dann antwortet jetzt mit  Ja.“

Ich: Ja.

Großmeister: „Wir haben Euer Wort gehört. Und sohin nehmen Wir Euch als Ordensbruder auf. Nur wisset: Ein wahres
Gelöbnis abzulegen, ziemt nur einem wahren Mann! Der Ernst gebietet Uns, Euch nochmals darauf hinzuweisen: So Ihr das Gelöbnis leichtfertig brecht, wird Euer Name in den Annalen Unseres Ordens gelöscht werden, wie Wir diese Kerze löschen!“
„Hoher Landesmeister: Wir bitten Euch, den Schwur auf Unser Schwert abzunehmen. Diximus!“

Landesmeister:
„Edler Knappe, Ihr habt die Worte Unseres Hochedlen Großmeisters vernommen. So bekräftigt nun durch Euren Schwur auf das Schwert des Hochedlen Grossmeister – dem Symbol des Mutes und in Anwesenheit aller versammelten Ritter – Eure unverbrüchliche Treue:

Wir geloben, dem Hochedlen Großmeister des Alten Souveränen Templer Orden absolute Treue.
Wir geloben, den Orden niemals zu verlassen, um ein irreguläres Kapitel zu gründen.
Wir geloben, den Ordensregeln stets gehorsam zu sein.
Wir geloben die Zucht des Leibes , des ritterliche Daseins und die beständige Bruderschaft.
Wir geloben unverletzliches und ewige Stillschweigen zu bewahren über alles, was wir in
Orden hören oder sehen werden.
Wir geloben, unsere ganze Kraft für die Ziele und Aufgaben des Ordens einzusetzen.
Wir geloben, Unseren Verstand für die Unterweisungen Unserer Brüder und Unseren Arm zu
deren Schutz einzusetzen.
Wir geloben, alles in unseren Kräften stehende zu tun um den Orden zu fördern, sein Ansehen zu mehrer und Schaden von ihm abzuwenden.
Wir geloben, unsere Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegenüber jedem Ordensbruder walten zu lassen.
Wir geloben wahre und unverbrüchliche Freundschaft allen Ordensbrüdern.

Alle anwesenden Templer sollen Zeugen der Aufrichtigkeit Eurer Versprechen sein.
So Ihr danach handeln wollet, leget Eure rechte Hand auf dies Schwert und sprechet:
Wir geloben es.“

Ich: Wir geloben es.

Großmeister: „So haben Wir denn Unseres Hochedlen Amtes gewaltet und einen Ritter aufgenommen. Merket Euch, ihr viellieber Bruder nun, daß Ihr einen wesentlichen Schritt in Eurem Leben getan habt. Ihr seid aus der profanen Welt in das Licht eines Ordens getreten. Dies nun auferlegt Euch die Pflicht stets ordensbrüderlich zu handeln und zu sein. Ihr geht hinaus in die Welt als Kreuzfahrer. Als Kreuzfahrer einer besseren Zukunft, eines menschlichen Zusammenseins. Man wird auf Euch blicken – als Vorbilder.

Dies solltet Ihr besonders eingedenken. Bedenket aber auch, daß Ihr in Unserer Ordensgemeinschaft stets einen ehernen Zusammenhalt haben werdet: Einer für alle, alle für einen! Enttäuscht diese Gemeinschaft nie, wie Euch auch diese nicht enttäuschen wird.
Viellieber Bruder: Unser Weg ist nun ein gemeinsamer. In Zuversicht, Hoffnung, Güte und ständiger Hilfsbereitschaft. Auf dieser Fahrt mit Uns wünschen Wir Euch einen guten Ritt. Diximus!“

 

Durch Übersendung des Formblatt unten  wird der Eid abgelegt. Da dieser Eid per E-Mail und nicht per Post zurückgesandt wird, hat die Rücksendung die gleiche Wirkung, als ob dieser Eid manuell unterschrieben wurde.

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