✠ Suizidtote in Österreich

Im Jahr 2019 starben in Österreich 1.113 Personen durch Suizid, fast dreimal so viele wie im Straßenverkehr. Dies entspricht einer bevölkerungsbezogenen standardisierten Suizidrate von 13 pro 100.000 Einwohner/-innen.

Die Pandemie macht heute besonders Jugendlichen zu schaffen. Depressionen und Essstörungen sind gestiegen. Und Suizidversuche haben sich laut AKH Wien im Vergleich zu 2020 verdoppelt. Im ersten halben Jahr sind dort 110 Fälle behandelt worden.

Monatelang auf Warteliste
Akutfälle könne man nach wie vor behandeln. Jene allerdings, „die eine stationäre Behandlung bräuchten, aber weniger akut das eigene Leben gefährden, warten mitunter monatelang. Eine Situation die sich immer mehr zuspitzt.

Die depressiven Entwicklungen hätten bei vielen Patientinnen und Patienten, so Plener AKH, „sehr häufig ihren Ursprung in der Pandemie genommen, mit dem Wegfallen sozialer Kontakte, aber auch mit dem Wegfallen aktueller Tagesstruktur.“ Es kommen auch mehr Jugendliche mit starken Essstörungen, vor allem Mädchen, die im Lockdown nicht zunehmen wollen.

Auch drei mal so viel Aufmerksamkeit als beim Strassenverkehr.
Wenn es drei mal soviele Suizidtote als Tote im Strassenverkehr gibt, sollte sich der Staat nicht auch drei mal soviel mit dem Gründen und der Vermeidung von Duizid befassen?

Aber auch hier versagt unsere Verwaltung. Man kann eben viel leichter einen Autofahrer in eine Radarfalle locken oder mit hohen Strafen bedrohen!
Ob man die Verwaltung für ihr Versagen nicht zur Rechenschaft ziehen müsste?

 

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