Was der FOCUS über die Freimaurer weiss

Mit dem Begriff der Freimaurer verbinden viele Menschen die verschiedensten Mythen und Theorien über die Machenschaften eines Geheimbundes. Diese haben aber oft wenig mit der Realität zu tun.

Die Gründung der Freimaurer geht ins 13. Jahrhundert zurück. Die Mitglieder der Organisation wollen ein Leben in toleranter Menschlichkeit und Brüderlichkeit führen. Dabei hilft ihnen die Vereinigung und die jeweilige Unterorganisation.
Das Streben und das Ziel eines jeden Freimaurers ist es, sich selbst und die Gesellschaft, in der er lebt, stetig zu verbessern.
Die Vereinigung der Freimaurer gliedert sich in sogenannte Logen. Jeder Freimaurer ist einer bestimmten Loge zugeordnet.
Wenn Freimaurer sich untereinander treffen, nutzen sie als Erkennungsmerkmale verschiedene Zeichen der Freimaurer und spezielle Handschläge, die nur die Mitglieder der Vereinigung kennen.
Über die Treffen der Freimaurer soll nichts nach außen dringen. Die Freimaurer unterliegen einer Schweigepflicht über das in den Treffen Besprochene, das sie nicht an Dritte weitergeben dürfen. Aus diesem Grund wird die Vereinigung immer wieder als Geheimbund fehlgedeutet.
Im Laufe des Lebens eines Freimaurers gibt es drei Entwicklungsstufen, die dieser durchlaufen kann: Lehrling, Geselle und Meister. Diese Stufen sollen dazu dienen, die individuelle Reifung des Freimaurers zu ermöglichen. Ziel ist es, Selbstreflexion zu erlernen und den eigenen Werdegang fortlaufend zu hinterfragen.
Die Freimaurer sind nicht mit einer gewöhnlichen religiösen Gemeinschaft, denn Freimaurer unterliegen keiner festen Religion. Bei den Versammlungen liegt immer ein heiliges Buch offen da. Dies kann die Bibel, der Koran oder die Tora sein.
https://praxistipps.focus.de/freimaurer-so-erkennen-sie-die-mitglieder_117256

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