„Was ist europäisch? Zur Überwindung kolonialer und romantischer Denkformen“

Wir verstehen uns als Europäer, doch unsere traditionell verankerte Vorstellung von europäischer Kultur ist fragwürdig, meint der deutsche Arabist und Philosophiehistoriker Dag Nikolaus Hasse. Wir schleppen aus der Kolonialzeit und aus der Romantik Ansichten mit, die unseren Blick auf Geschichte und das geopolitische Selbstverständnis eurozentristisch verzerren und die Zukunft unseres Kontinents belasten, so Hasse weiter.

„Was ist europäisch?“ nennt sich sein soeben erschienenes Buch, in dem er für eine Überwindung verzerrter Ansichten eintritt und darzustellen versucht, dass europäisch zu sein mehr bedeutet, als die Abgrenzung zu den oft als unterlegen eingestuften Nachbarn.

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