✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 12. Jänner

John Milton schrieb: »Der Geist ist selbst sein eigner Ort
und macht/Aus Himmel Hölle sich, aus Hölle Himmel.« Ob
wir im Himmel oder in der Hölle leben, hängt in jedem
einzelnen Augenblick von uns selbst ab – von unserer Entscheidung,
wie wir mit unserem Geist umgehen. Die Entscheidung
für die Gegenwart ist die Entscheidung für die
Liebe und der Frieden des Himmels. Die Entscheidung, bei
vergangenen und künftigen Ängsten zu verweilen, öffnet die Pforten
des Geistes zu einer inneren Hölle.
Tempelarbeit:
Großer Geist der Liebe und Weisheit, gedankt sei Dir für
einen neuen Tag und für die immer klarere Bewußtheit, mit
der ich mit meinem Geist umgehe. Voll Dankbarkeit nehme
ich heute Deine Hilfe an und die Hilfe Michaels und der
Engel der Bewußtheit, wenn Ihr mich daran erinnert, darauf
zu achten, wo mein Geist ist, und mich stets zu bemühen, ihn
wieder in den Himmel des gegenwärtigen Augenblicks zurückzuführen.
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung, das du
am 10. Januar gelernt hast. Die Vergegenwärtigung eines heiligen
Augenblicks, wie wir sie gestern geübt haben, ist eine gute
Methode, um in die Stille dieses kontemplativen Gebetes einzutreten.

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