✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 21. Jänner

Gott ist eines der »geladensten« Wörter in unserer Sprache.
Es hat oft genug als Leinwand für die Projektion unserer
Ängste, Unzulänglichkeiten und Intoleranz dienen müssen.
Eine reife Spiritualität entsteht dann am ehesten, wenn überkommene
Ansichten über Gott einer gewissenhaften Prüfung
unterzogen und, falls sie sich als unzulänglich erweisen,
über Bord geworfen werden. Jede Vorstellung von Gott, die
nicht die Eigenschaften »Liebe«, »Barmherzigkeit«, »Vergebung
«, »Toleranz« und »Fürsorglichkeit« beinhaltet, ist
lediglich ein Spiegelbild des kleinen Geistes und seiner Ängste.
Gott ist wie die vollkommene Mutter, der nichts so sehr
am Herzen liegt wie unser Wachstum und unser Wohlergehen.
Tempelarbeit:
Gedankt sei Dir, Großer Geist, für diesen neuen Tag und
meine sich vertiefende Beziehung zu Dir. Hilf mir, jegliche
geistige Begrenzung zu überwinden, die mich daran hindert,
den ununterbrochenen Strom Deiner Liebe zu empfangen.
Erzengel Michael, Geist der Liebe und der Weisheit, hilf mir
bitte, eine persönlichere Beziehung zu Gott aufzubauen.
Hilf mir, daß ich mich im Laufe des heutigen Tages immer
wieder daran erinnern möge, innezuhalten, zu atmen und zu
beten:
Komm zu mir, Göttlicher Geliebter.
Offenbare mir Deine Lieblichkeit.

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