Der Milliardär Richard Branson hat erfolgreich einen Ausflug ins Weltall absolviert
Das ist passiert: Der britische Milliardär Richard Branson ist mit seinem Raumschiff ins Weltall geflogen. Die «VSS Unity» stieg am Sonntag auf eine Höhe von mehr als 80 Kilometern und tauchte in die Schwerelosigkeit ein. Bransons All-Trip ist auch ein gelungener PR-Coup gegen seinen Konkurrenten, den Amazon-Gründer Jeff Bezos, der am 20. Juli mit einer Rakete seines Unternehmens Blue Origin ins All fliegen will. Zum Überblick
Darum ist es wichtig: Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Milliardär einen Weltraumflug mit selbstgebauter Raumfahrttechnik unternommen hat. Branson will mit seiner Firma Virgin Galactic den kommerziellen Weltraumtourismus vorantreiben. Das 18 Meter lange «VSS Unity»-Raumflugzeug bietet zwei Piloten und sechs Passagieren Platz, ab 2022 soll es Touristen ins All bringen.
Das ist der Hintergrund: Mit dem gleichen Rezept möchten die Firmen von Bezos und Branson den Weltraumtourismus demokratisieren. Bald soll es nicht mehr nur den Superreichen vergönnt sein, vom tiefschwarzen Weltraum aus die Erde zu bestaunen. Bei Branson klingt das so: «Ich glaube ernsthaft, dass der Weltraum uns allen gehört.» Zum Bericht
