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Fragen & Antworten

A. Was ist kurz gefasst das Wesen des ASTO?

Das Wesen des Alten Souveränen Templerordens (ASTO) gründet sich auf der Einheit einer leitenden Idee: der bewussten Verbindung von ethischem Anspruch, brüderlicher Gemeinschaft und persönlicher geistiger Entwicklung.

Der Orden versteht sich als Gemeinschaft von Brüdern, die sich zu zeitlosen Werten bekennen und diese im eigenen Leben verwirklichen wollen. Menschlichkeit, Bruderliebe, Toleranz, Friedensbereitschaft und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit bilden das Fundament unseres Selbstverständnisses.

Der ASTO ist eine Übungsstätte dieser Werte. Er bietet einen Rahmen, in dem Idee und Gemeinschaft nicht nur gedacht, sondern verinnerlicht und gelebt werden. Geistige Arbeit, Selbstreflexion und gemeinsames Nachdenken sind zentrale Bestandteile unseres Weges.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte Gralsrunde – das Zentrum unserer geistigen Arbeit. Sie ist Ort der Begegnung, der ernsthaften Besinnung und des offenen Austausches. Durch Information, gemeinsames Nachdenken und verantwortungsbewusste Diskussion soll persönliches Handeln gestärkt und weiterentwickelt werden.

Wir bemühen uns, Vorurteile zu überwinden, Sensibilität für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln und in gemeinsamer Suche nach Wahrheit zu wachsen. Offenes, ehrliches und hilfsbereites Miteinander ist dabei Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Als Zeichen enger Verbundenheit sprechen wir uns als Brüder an. Die innere Struktur des Ordens ist in Grade gegliedert, die den individuellen Entwicklungsweg widerspiegeln und Orientierung bieten.

Kurz gefasst:
Der ASTO ist eine werteorientierte Gemeinschaft, die geistige Arbeit, brüderliche Verbundenheit und verantwortliches Handeln miteinander verbindet.

B. Wer sind die Templer?

Die historischen Templer waren Mitglieder eines geistlichen Ritterordens, der im Jahr 1118 von Hugo von Payens im Heiligen Land gegründet wurde. Offiziell trug er den Namen „Orden der Armen Ritter Christi und des Salomonischen Tempels“.

Der Templerorden war der erste Orden, der das Mönchsleben mit dem Ritterstand verband. Diese sogenannten Mönchsritter legten die drei klassischen Ordensgelübde ab: Armut, Keuschheit und Gehorsam. Zugleich übernahmen sie eine militärische Aufgabe. Ihr äußerer Auftrag bestand darin, Pilgerwege im Heiligen Land zu schützen und christliche Stätten zu sichern.

Der Orden hatte seinen Hauptsitz in Jerusalem, in unmittelbarer Nähe des Tempelbergs, woraus sich auch der Name „Templer“ ableitet. Im Laufe weniger Jahrzehnte entwickelte sich der Orden zu einer bedeutenden geistlichen und organisatorischen Kraft im mittelalterlichen Europa.

Neben ihrem praktischen Auftrag verstanden sich die Templer als geistliche Gemeinschaft, die ihren Glauben ernsthaft lebte und vertiefte. Ihr inneres Ziel war es, christliche Prinzipien nicht nur zu verteidigen, sondern im eigenen Leben konsequent umzusetzen.

Der historische Templerorden wurde im Jahr 1312 aufgelöst. Dennoch wirken seine Ideale – Disziplin, Glaube, Verantwortung und brüderliche Verbundenheit – bis heute nach und bilden für viele moderne Gemeinschaften eine geistige Orientierung.

C. Gibt es den Templerorden heute noch?

Der historische Templerorden, offiziell „Orden der Armen Ritter Christi und des Salomonischen Tempels“, wurde im Jahr 1312 durch Papst Clemens V. aufgehoben. Der mittelalterliche Orden existiert in seiner ursprünglichen Form daher nicht mehr.

Heute gibt es jedoch den “Alten Souveränen Templer Orden”, der sich geistig, ethisch oder symbolisch auf die Tradition der Templer beziehen. Unser Ritterorden verstehen sich nicht als direkte historische Fortsetzung des mittelalterlichen Ordens, sondern als zeitgemäße Wertegemeinschaften, die christliche Prinzipien, Disziplin, Verantwortung und brüderliche Verbundenheit in die Gegenwart übertragen.

Wenn heute vom „Templerorden“ gesprochen wird, ist daher zwischen dem historischen Ritterorden des Mittelalters und modernen, werteorientierten Gemeinschaften zu unterscheiden.

Der “Alte Souveräne Templer Orden” versteht sich als zeitgemäße Gemeinschaft, die sich an den geistigen Idealen der Templer orientiert und diese in verantwortungsvoller Weise in das 21. Jahrhundert überträgt.

D. Warum nennen Sie sich “Alter Souveräner Templer Orden”?

Die Bezeichnung „Alter Souveräner Templer Orden“ bringt unser Selbstverständnis zum Ausdruck.

Mit dem Begriff „alt“ verweisen wir auf unsere geistige Bezugnahme auf die Tradition der historischen Templer. Unser Orden versteht sich nicht als bloße historische Nachahmung, sondern als Gemeinschaft, die sich an den überlieferten Idealen des mittelalterlichen Templerordens orientiert und diese in zeitgemäßer Form weiterführt. Näheres zu unserer Überlieferung und Ordenslegende finden Sie in den entsprechenden Informationen auf unserer Website.

Der Zusatz „souverän“ verdeutlicht, dass unser Orden organisatorisch unabhängig ist. Wir gehören keiner übergeordneten Struktur an und sind keiner anderen Organisation angeschlossen. Unsere Entscheidungen treffen wir eigenständig und auf Grundlage unserer eigenen Prinzipien.

Der vollständige Name dient außerdem der klaren Abgrenzung. Es existieren zahlreiche Gruppierungen, die den Namen „Templer“ verwenden. Der Begriff „Alter Souveräner Templer Orden“ soll deutlich machen, dass wir eine eigenständige, strukturierte und werteorientierte Gemeinschaft sind, die ihren Weg bewusst und unabhängig geht.

E. Wann wurde der “Alte Souveräne Templer Orden” in seiner jetzigen Form wiedergegründet?

In seiner heutigen organisatorischen Gestalt trat der Alte Souveräne Templer Orden am 17. Februar 1974 erstmals wieder öffentlich in Erscheinung. Dieses Datum markiert den Beginn der strukturierten Arbeit des Ordens in seiner gegenwärtigen Form.

Unser Selbstverständnis geht davon aus, dass die geistigen Ideale des Templerordens über die Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichen Formen bewahrt und weitergetragen wurden. Diese Vorstellung gehört zu unserer Ordensüberlieferung und prägt unser Traditionsverständnis.

Die öffentliche Konstituierung im Jahr 1974 wird innerhalb unserer Überlieferung als symbolträchtiger Neubeginn betrachtet. Seit dieser Zeit wird der Orden von seinem Großmeister geleitet und organisatorisch geführt.

Damit verbindet sich kein Anspruch auf eine institutionelle Rechtsnachfolge des mittelalterlichen Templerordens, sondern die bewusste Fortführung seiner geistigen und ethischen Ideale in zeitgemäßer Form.

F. Kann jeder dem Templerorden beitreten?

Nein, der Templerorden ist keine offene Interessengemeinschaft, der man sich ohne Voraussetzungen anschließen kann. Die Mitgliedschaft setzt eine ernsthafte innere Motivation, persönliche Integrität und die Bereitschaft voraus, sich auf einen verbindlichen Weg einzulassen.

Unser Orden versteht sich als christlich geprägte Wertegemeinschaft. Daher erwarten wir von Bewerbern, dass sie unsere ethischen Grundsätze respektieren, Verantwortung übernehmen möchten und offen für persönliche Entwicklung sowie Disziplin sind.

Der Aufnahmeprozess beginnt mit einem Aufnahmegesuch. Jede Bewerbung wird geprüft, da uns die Ernsthaftigkeit und Eignung der Interessenten wichtig ist. Gegebenenfalls folgt ein persönlicher Austausch, bevor über eine Aufnahme entschieden wird.

Die Mitgliedschaft im Templerorden ist eine bewusste Entscheidung für Gemeinschaft, Haltung und Verpflichtung – nicht eine bloße formale Zugehörigkeit.

Wenn Sie sich mit unseren Werten identifizieren und diesen Weg ernsthaft gehen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

G. Können auch Frauen Ordensmitglieder werden?

Ja, Frauen können grundsätzlich Mitglied im Orden werden. Der Zugang zu den Lehrinhalten und Studienmaterialien steht allen Mitgliedern offen.

In der organisatorischen Struktur kann es Unterschiede in bestimmten Funktionen oder Rängen geben. Unabhängig davon sind die Grade innerhalb der Loge gleich angelegt und beruhen auf dem gemeinsamen geistigen Entwicklungsweg.

Entscheidend ist nicht das Geschlecht, sondern die innere Haltung, die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung und die Identifikation mit den Werten des Ordens.

H. Welche Verpflichtungen bestehen?

Entrichtung des Mitgliedsbeitrages

Mit der Mitgliedschaft im Templerorden ist die Entrichtung eines regelmäßigen Mitgliedsbeitrages verbunden. Dieser dient der organisatorischen Arbeit des Ordens, der Pflege unserer Strukturen sowie der Bereitstellung von Lehr- und Informationsmaterialien.

Darüber hinaus bestehen keine verpflichtenden Anwesenheiten oder Teilnahmevorgaben. Es gibt keine Besuchspflicht für Kapitel oder Veranstaltungen. Die Teilnahme an Treffen oder Zusammenkünften erfolgt freiwillig und im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten.

Ebenso gibt es keine Prüfungen oder Leistungsnachweise. Der geistige Weg innerhalb des Ordens basiert auf freiwilliger Auseinandersetzung, Eigenverantwortung und persönlicher Entwicklung.

Das Studium der Inhalte erfolgt überwiegend online. Dadurch ist es möglich, unabhängig vom Wohnort und zeitlich flexibel am Ordensleben teilzunehmen. Jeder bestimmt sein Lerntempo selbst.

Die Mitgliedschaft im Templerorden ist somit eine bewusste Entscheidung für Werte, Gemeinschaft und innere Entwicklung – ohne äußeren Zwang, jedoch mit persönlicher Verantwortung.

I. Gibt es Prüfungen im Orden?

Nein, es gibt keine formalen Prüfungen im klassischen Sinne. Der Weg im Orden basiert nicht auf Leistungsnachweisen oder schriftlichen Tests, sondern auf persönlicher Entwicklung und eigenverantwortlicher Auseinandersetzung mit den Inhalten.

Fortschritt innerhalb der Grade setzt innere Reife, ernsthafte Beschäftigung mit den Lehrinhalten und die bewusste Bereitschaft zur Weiterentwicklung voraus. Dabei vertrauen wir auf die Selbstverantwortung und Integrität unserer Mitglieder.

Entscheidend ist nicht das Bestehen äußerer Prüfungen, sondern die glaubwürdige Verinnerlichung der Werte und Inhalte des Ordens.

J. Wie finanziert sich unser Ritterorden?

Der Alte Souveräne Templer Orden (ASTO) ist eine gemeinnützige Organisation und erhält keine staatlichen Zuschüsse oder Fördermittel von externen Institutionen.

Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch:

  • Mitgliedsbeiträge

  • freiwillige Spenden

  • Beiträge für Seminare

  • freiwillige Beiträge im Rahmen seelsorgerischer Angebote

Die eingehenden Mittel dienen in erster Linie der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der organisatorischen Strukturen, der Erstellung von Lehrmaterialien sowie der Durchführung von Veranstaltungen und internen Programmen.

Darüber hinaus werden – im Rahmen der Möglichkeiten – Mittel für soziale Projekte eingesetzt, die dem ethischen Selbstverständnis des Ordens entsprechen.

Transparenz, Verantwortung und ein sorgfältiger Umgang mit den anvertrauten Mitteln sind für uns selbstverständlich.

K. Wie verhält sich ein Templer im Alltag?

Templer zu sein bedeutet nicht, einer äußeren Rolle zu entsprechen, sondern eine innere Haltung zu entwickeln. Der Weg des Templers zeigt sich vor allem im täglichen Leben – im Umgang mit sich selbst, mit Mitmenschen und mit den Herausforderungen unserer Zeit.

Ein Templer bemüht sich um:

  • Integrität im Denken und Handeln

  • Verantwortungsbewusstsein gegenüber Familie, Beruf und Gesellschaft

  • Wahrhaftigkeit und innere Klarheit

  • Disziplin und Selbstreflexion

  • Respekt und Brüderlichkeit im Umgang mit anderen

Der „innere Ritter“ ist dabei kein romantisches Ideal, sondern ein Bild für den bewussten Menschen, der an sich arbeitet und seine Werte im Alltag verwirklicht.

Der Weg umfasst die Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen ebenso wie die Entwicklung von Tugenden. Er fordert Mut zur Selbstprüfung, Bereitschaft zur Veränderung und die Suche nach einer tieferen geistigen Orientierung.

Im Mittelpunkt steht nicht äußere Selbstdarstellung, sondern innere Reifung. Meisterschaft bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Perfektion, sondern die zunehmende Übereinstimmung von Überzeugung und Handlung.

Ein Templer lebt seine Haltung im Stillen – im Beruf, in der Familie, im sozialen Umfeld. Sein Anspruch ist es, durch sein Verhalten Vorurteile zu überwinden, Frieden zu fördern und Verantwortung zu übernehmen.

So wird der Weg des Templers zu einem lebenslangen Prozess der Veredelung des eigenen Charakters.

L. Handelt es sich um einen Initiationsorden?

Der Alte Souveräne Templer Orden (ASTO) ist ein Ritterorden mit einer strukturierten inneren Gliederung. Er ist organisatorisch in zwei Bereiche unterteilt:

  1. Die Ritterrunde, die in Form einer ritterlichen Gemeinschaft geführt wird.

  2. Die Gralsrunde, die als geistiger Arbeitskreis organisiert ist.

Im Zusammenhang mit der Gralsrunde kann von einem Einweihungsweg im übertragenen Sinne gesprochen werden. Gemeint ist damit kein geheimes Ritual im mystischen Sinn, sondern ein schrittweiser geistiger Entwicklungsweg, der auf Selbstreflexion, Werteorientierung und persönlicher Reifung basiert.

Die Mitglieder erhalten Lehrbriefe und Studienmaterialien, die sie auf diesem Weg begleiten. Diese Inhalte dienen der inneren Vertiefung, der Auseinandersetzung mit ethischen Fragen und der bewussten Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Der Begriff „Initiation“ beschreibt in unserem Verständnis somit einen Prozess der inneren Reifung und bewussten Selbstentwicklung – nicht eine esoterische Geheimlehre, sondern einen strukturierten geistigen Lernweg innerhalb der Gemeinschaft.

M. Wie können alle Ordensmitglieder gleichrangig sein, wenn sie im Orden Ränge oder Grade haben?

Alle Ordensmitglieder sind in ihrem persönlichen Wert und ihrer Würde gleichrangig. Die Zugehörigkeit zum Orden begründet keine Unterschiede im menschlichen Ansehen, sondern verbindet durch gemeinsame Werte und Zielsetzungen.

Die bestehenden Ränge und Grade haben organisatorische und traditionsbezogene Bedeutung. Sie spiegeln unterschiedliche Aufgabenbereiche, Verantwortlichkeiten oder den individuellen Fortschritt auf dem geistigen Entwicklungsweg wider.

Ein höherer Grad kennzeichnet in der Regel eine intensivere Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten und eine längere Wegstrecke innerhalb des Ordens. Ein höherer Rang ist meist mit zusätzlichen Aufgaben oder einem Amt verbunden und dient der Struktur und Organisation der Gemeinschaft.

Die Grade stellen daher keine Wertunterschiede zwischen den Mitgliedern dar, sondern markieren unterschiedliche Funktionen und Entwicklungsstufen innerhalb des gemeinsamen Weges.

N. Woher kommt das Wissen der Lehrbriefe?

Die Inhalte der Lehrbriefe beruhen auf der überlieferten Ordens­tradition sowie auf der fortlaufenden geistigen Arbeit innerhalb der Gemeinschaft. Sie verbinden historische Bezüge, ethische Grundsätze und zeitgemäße Reflexion.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Orden in seiner heutigen Form neu strukturiert. Maßgeblich daran beteiligt waren erfahrene Ordensmitglieder, die in unserer Überlieferung als „die sieben Landesmeister“ oder symbolisch als „die sieben Weisen“ bezeichnet werden. Sie trugen zur inhaltlichen Ausarbeitung und Weitergabe der Lehrinhalte bei.

Während der Zeit des Nationalsozialismus waren zahlreiche geistige Gemeinschaften und Orden in ihrer Tätigkeit eingeschränkt oder verboten. Auch Templer- und freimaurerische Vereinigungen konnten nicht frei wirken. Nach dem Krieg wurde die ordensinterne Arbeit schrittweise wieder aufgenommen.

Die Lehrbriefe sind somit Ausdruck einer gewachsenen Tradition, die historische Impulse mit gegenwärtiger Verantwortung verbindet. Sie dienen der geistigen Orientierung und persönlichen Weiterentwicklung – nicht als starres Dogma, sondern als Grundlage für reflektiertes Lernen.

O. Was verstehen Sie unter Brauchtum?

Unter Brauchtum verstehen wir die gewachsene symbolische und rituelle Tradition unseres Ordens, deren Wurzeln historisch bis ins Mittelalter zurückreichen. Dieses überlieferte Brauchtum bildet einen Rahmen, in dem Gemeinschaft, Werte und persönliche Entwicklung bewusst gestaltet werden.

Die rituelle Arbeit dient dabei insbesondere:

  • der würdigen Aufnahme neuer Mitglieder in die Gemeinschaft,

  • der Vertiefung brüderlicher Verbundenheit,

  • der Besinnung auf die ethischen Grundsätze des Ordens,

  • der inneren Sammlung und persönlichen Stärkung jedes einzelnen Mitglieds.

Rituale verstehen wir nicht als äußere Form um ihrer selbst willen, sondern als symbolische Ausdrucksformen, die innere Haltung und Werte veranschaulichen und vertiefen.

Der ASTO verwendet eigene, ordensspezifische Symbole. Dabei verzichten wir bewusst auf eine dogmatische Festlegung religiöser Symbolik. Die persönliche Glaubensüberzeugung bleibt Sache des einzelnen Mitglieds und wird respektiert.

Brauchtum bedeutet für uns daher: gelebte Tradition im Dienst von Gemeinschaft, Reflexion und persönlicher Reifung.

P. Ist der “Alte Souveräne Templer Orden” ein Geheimbund?

Nein, der Alte Souveräne Templer Orden ist kein Geheimbund. Wir verstehen uns als werteorientierte Gemeinschaft mit klarer Struktur, nachvollziehbaren Grundsätzen und transparenter Zielsetzung.

Wie in vielen gewachsenen Gemeinschaften gibt es auch bei uns interne Abläufe, symbolische Formen und rituelle Elemente, die nicht öffentlich im Detail dargestellt werden. Dies dient jedoch der Würde der Tradition, dem Schutz der persönlichen Sphäre unserer Mitglieder und der inneren Ordnung – nicht der Abschottung oder Geheimhaltung im verschwörerischen Sinn.

Unsere Werte, Zielsetzungen und organisatorischen Grundlinien sind offen einsehbar. Jeder ernsthaft Interessierte kann sich über unsere Ausrichtung informieren und mit uns in Kontakt treten.

Der Begriff „Geheimbund“ geht häufig auf historische Missverständnisse oder populäre Darstellungen zurück. Der mittelalterliche Templerorden war ein kirchlich anerkannter Ritterorden mit klarer Struktur und öffentlicher Präsenz. Ebenso verstehen wir uns heute als seriöse Gemeinschaft mit ethischer Grundlage und verantwortungsbewusster Kommunikation.

Bei weiteren Fragen zu unserer Struktur oder unserem Selbstverständnis stehen wir gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

R. Ist der Orden politisch tätig?

Der Alte Souveräne Templer Orden ist keine politische Partei und verfolgt keine parteipolitischen Ziele. Ebenso sind wir keine Religionsgemeinschaft im kirchenrechtlichen Sinne und keine Sekte.

Als werteorientierte Gemeinschaft befassen wir uns mit ethischen Fragen und gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei vertreten wir jedoch keine parteipolitischen Programme und sprechen keine Wahlempfehlungen aus.

Wir sind überzeugt, dass verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag auch gesellschaftliche Auswirkungen haben kann. Dennoch bleibt der Orden als Institution politisch unabhängig und neutral.

Unser Selbstverständnis gründet nicht auf Ideologie oder Dogma, sondern auf zeitlosen Werten wie Toleranz, Achtung vor der Würde des Menschen, verantwortlichem Umgang mit der Schöpfung und Ehrfurcht vor dem Ursprung allen Lebens.

Die persönliche politische Haltung bleibt jedem Mitglied selbst überlassen. Innerhalb des Ordens steht der respektvolle Dialog im Vordergrund, nicht die parteiliche Positionierung.

S. Hat der ASTO Verbindung zu den Freimaurern?

Der Alte Souveräne Templer Orden (ASTO) ist eine eigenständige und organisatorisch unabhängige Gemeinschaft. Es besteht keinerlei institutionelle Verbindung oder strukturelle Zugehörigkeit zu freimaurerischen Logen oder Dachverbänden.

Wir pflegen grundsätzlich eine respektvolle Haltung gegenüber anderen traditionsreichen Gemeinschaften, bleiben jedoch in unserer Ausrichtung und Organisation vollständig selbstständig.

Historisch gab es im Laufe der Zeit einzelne Personen, die sowohl freimaurerischen Logen als auch unserem Orden angehörten. Solche persönlichen Überschneidungen begründen jedoch keine organisatorische Verbindung zwischen den Institutionen.

In bestimmten historischen Phasen bestanden freundschaftliche Kontakte auf persönlicher Ebene, ohne dass daraus eine strukturelle Abhängigkeit oder Zusammenarbeit entstanden wäre.

Der ASTO handelt eigenverantwortlich und unabhängig von anderen Organisationen.

T. Hat der ASTO etwas mit dem “Neuen Templer Orden” des Lanz von Liebenfels zu tun?

Nein. Der Alte Souveräne Templer Orden (ASTO) steht in keinerlei Verbindung zum sogenannten „Ordo Novi Templi“, der Anfang des 20. Jahrhunderts von Jörg Lanz von Liebenfels gegründet wurde.

Lanz von Liebenfels war ein ehemaliger Zisterziensermönch, der nach seinem Ordensaustritt eine eigene Bewegung ins Leben rief. Diese war von völkisch-rassistischen Vorstellungen geprägt und stand im ideologischen Umfeld jener Strömungen, die später im Nationalsozialismus aufgegriffen wurden.

Der ASTO distanziert sich ausdrücklich von jeder Form rassistischer, extremistischer oder ideologischer Lehre. Unsere Werte gründen auf Menschlichkeit, Würde, Toleranz und Verantwortung – unabhängig von Herkunft, Abstammung oder ethnischer Zugehörigkeit.

Es besteht weder historisch noch organisatorisch oder inhaltlich irgendein Zusammenhang zwischen dem ASTO und dem „Ordo Novi Templi“.

U. Ist der ASTO eine neue amerikanische Sekte?

Nein, der Alte Souveräne Templer Orden (ASTO) ist weder eine Sekte noch eine Kirche. Wir sind eine eigenständige, werteorientierte Gemeinschaft und keine religiöse Institution im kirchenrechtlichen Sinn.

Die Mitgliedschaft steht Menschen offen, die sich mit unseren ethischen Grundsätzen identifizieren – unabhängig von ihrer christlichen Konfession. Eine bestehende Religionszugehörigkeit muss nicht aufgegeben werden. Der Orden vertritt keine dogmatischen Glaubensvorgaben und schreibt keine verbindliche theologische Lehrmeinung vor.

Historisch fühlen wir uns der christlichen Tradition verbunden. Dennoch sind wir kein katholischer, evangelischer oder konfessionell gebundener Orden und gehören keiner kirchlichen Organisation an.

Unser Selbstverständnis ist das einer geistigen Gemeinschaft, die sich an universellen Werten wie Menschlichkeit, Verantwortung und Brüderlichkeit orientiert. Der persönliche Glaube bleibt eine individuelle Angelegenheit jedes einzelnen Mitglieds.

V. Wie aber erkennt nun der Interessenten “richtigen” vom “falschen” Templerorden?

Interessenten sollten bei der Auswahl einer Templerorganisation auf einige grundlegende Kriterien achten.

Ein seriöser Orden zeichnet sich dadurch aus, dass er Wert auf eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit seinen Lehrmaterialien legt und dass die vertretenen Werte von der Führungsebene glaubwürdig vorgelebt werden.

Seriosität zeigt sich vor allem durch Transparenz, Kontinuität und eine nachvollziehbare innere Struktur. Ein Orden sollte klar darlegen können, wofür er steht, welche Ziele er verfolgt und welche Verpflichtungen mit einer Mitgliedschaft verbunden sind.

Entscheidend ist nicht die äußere Darstellung, sondern die gelebte Gemeinschaft, die ernsthafte geistige Arbeit und eine verantwortungsbewusste Führung.

Auch Behauptungen über besondere kirchliche Anerkennung oder exklusive historische Legitimation sollten mit Bedacht geprüft werden. Eine seriöse Gemeinschaft arbeitet transparent, sachlich und ohne übersteigerte Ansprüche.

Für uns bedeutet Seriosität insbesondere:

  • die ernsthafte Beschäftigung mit Werten und Lehrinhalten,

  • Zurückhaltung gegenüber spektakulären Selbstdarstellungen,

  • klare ethische Grundsätze und verantwortliches Handeln.

Letztlich sollte jeder Interessent prüfen, ob eine Gemeinschaft glaubwürdig wirkt, ob ihre Führung die vertretenen Werte im eigenen Leben erkennbar lebt und ob das Angebot mit der eigenen inneren Überzeugung und Lebenshaltung übereinstimmt.

Wir erheben keinen Anspruch darauf, eine institutionelle oder rechtliche Nachfolge des mittelalterlichen Templerordens zu sein. Unser Selbstverständnis gründet sich vielmehr auf die geistige Bezugnahme zu dessen Idealen und ethischen Prinzipien.

Große Ideen sind nicht an einzelne Personen oder bestimmte Epochen gebunden. Sie wirken fort, wenn Menschen sie aufgreifen, reflektieren und in ihrer Zeit neu gestalten. In diesem Sinne verstehen wir uns als Gemeinschaft, die zeitlose Werte in eine gegenwärtige Form überträgt.

Unsere Gemeinschaft kann als klassisch bezeichnet werden, weil sie sich bewusst an den überlieferten Tugenden des Templertums orientiert: Disziplin, Verantwortung, Brüderlichkeit und geistige Arbeit. Zugleich verstehen wir uns als ursprünglich, insofern wir uns bemühen, diese Ideale nicht äußerlich zu imitieren, sondern in ihrer inneren Bedeutung zu erfassen und lebendig zu halten.

Unser Ziel ist es, suchenden Menschen guten Willens einen strukturierten Weg der persönlichen Entwicklung anzubieten – getragen von Tradition, aber verantwortet in der Gegenwart.

W. Warum sollte gerade ich ein Tempelritter werden?

Die Entscheidung, sich einem Orden anzuschließen, ist eine sehr persönliche. Sie setzt die Bereitschaft voraus, sich selbst besser kennenzulernen und Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zu übernehmen.

Als Ordensbruder oder Ordensschwester erhalten Sie die Möglichkeit, sich intensiver mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen: mit dem Verhältnis von Mensch und Welt, von innerer Haltung und äußerem Handeln, von Verantwortung und Wirkung.

Wir gehen davon aus, dass jedes Denken und Handeln Konsequenzen hat – für den Einzelnen wie für sein Umfeld. Wer sich dieser Zusammenhänge bewusst wird, gewinnt Klarheit, Orientierung und innere Stabilität.

Der Weg im Orden zielt darauf ab, das eigene Bewusstsein zu schärfen, die eigenen Motive zu reflektieren und die persönliche Entwicklung aktiv zu gestalten. Es geht nicht um übernatürliche Versprechen, sondern um Selbstdisziplin, geistige Arbeit und die bewusste Ausrichtung des eigenen Lebens an klaren Werten.

Wer bereit ist, sich auf diesen Weg einzulassen, findet im Orden eine strukturierte Begleitung, eine Gemeinschaft Gleichgesinnter und einen Rahmen, in dem innere Reifung möglich wird.

X. Sie haben individuelle Fragen zum ASTO?

Gerne stehen wir Ihnen für persönliche Anfragen zur Verfügung. Wenn Sie weiterführende Informationen wünschen oder ein konkretes Anliegen haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail. Wir beantworten Ihre Anfrage zeitnah und vertraulich.

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Wikipedia                 Templer Lexikon

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