Heute ist der Steuerzahlergedenktag
Der Steuerzahlergedenktag fällt dieses Jahr auf Sonntag, den 13. Juli – den 194. Tag des Jahres. Das haben wir in der Bundespressekonferenz verkündet. Konkret heißt das: Erst ab Sonntag arbeiten Sie rein rechnerisch für das eigene Portemonnaie. Zuvor ging Ihr Einkommen vollständig an den Staat – in Form von Steuern und Abgaben. Denn die durchschnittliche Abgabenquote liegt 2025 laut unserer Prognose bei 52,9 Prozent – 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Der Steuerzahlergedenktag macht deutlich, worauf es jetzt ankommt: spürbare Entlastungen! Dafür braucht es vor allem strukturelle Reformen – etwa einen gerechten Einkommensteuertarif, angemessene Steuersätze und den konsequenten Abbau der kalten Progression. Klar ist: Ohne öffentlichen Druck bewegt sich auch diese Regierung kaum. Sie feiert sich für Mini-Maßnahmen, während zentrale Versprechen im Schatten neuer Schulden verschwinden. Wer uns kennt, weiß: Wir bleiben dran.
Das gehört zur Wahrheit dazu: Natürlich kommt ein Teil der geleisteten Steuer- und Beitragszahlungen den Bürgerinnen und Bürgern über staatliche Leistungen zugute. Trotzdem müssen wir uns fragen, ob diese Leistungen und Strukturen effizient sind – und ob die hohe Belastung gerechtfertigt ist. Genau dafür soll der Steuerzahlergedenktag zum Nachdenken anregen.

