| Das ist passiert: Auch am heutigen Dienstag, dem sechsten Kriegstag, liefern sich die russischen Angreifer schwere Gefechte mit den ukrainischen Verteidigern. Derzeit rückt ein 64 Kilometer langer Militärkonvoi langsam auf Kiew vor, nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums wurde in der ukrainischen Hauptstadt auf den Fernsehturm geschossen. Für den morgigen Mittwoch, den 2. März, soll laut ukrainischen Quellen eine zweite Gesprächsrunde zwischen Russland und der Ukraine anberaumt worden sein. Zu den neusten Entwicklungen |
So ist die Lage vor Ort: Seit Montag wird vor allem die zweitgrösste Stadt der Ukraine, Charkiw, unter schweren Artilleriebeschuss genommen. Dabei werden vermehrt auch zivile Einrichtungen getroffen, die Rede ist von mehreren Toten und Dutzenden von Verletzten. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sprach von einem Kriegsverbrechen, für das ein internationales Tribunal eingerichtet werden müsse. Zum Bericht |
Das ist der Hintergrund: Der Vorstoss der russischen Truppen scheint nicht so schnell voranzukommen wie angenommen. Der zurzeit erfolgreiche Widerstand der Ukraine gegen die russische Aggression hat drei Gründe: ein unbedingter Wehrwille weiter Teile der Bevölkerung, die technologische Aufrüstung der Armee seit 2014 und ein geschickter Informationskrieg Kiews. Zum Bericht |