Ukraine zerstört russische Erdölraffinerie mit Kamikaze-Drohne

Das ist passiert: Der Ukraine ist ein überraschender Schlag geglückt. Bei Nowoschachtinsk in der Provinz Rostow am Don, fünf Kilometer jenseits der russischen Grenze, stürzte eine Kampfdrohne mit hoher Geschwindigkeit in eine Erdölraffinerie. Zwar gewinnen Kamikaze-Drohnen im Ukraine-Krieg an Bedeutung. Doch die jetzt eingesetzte Waffe gibt Rätsel auf. Es ist unklar, um was für ein Gerät es sich in Nowoschachtinsk gehandelt hat. Die Konturen auf dem Video gleichen keiner der bekannten Kamikaze-Drohnen. Zum Bericht

Darum ist es wichtig: Für die russische Flugabwehr ist es kein Ruhmesblatt, dass die Drohne unerkannt über besetztes Gebiet in der Ostukraine beziehungsweise die Moskau-hörige «Volksrepublik Donezk» bis in den russischen Luftraum vordringen konnte. Sie legte dabei eine Distanz von mindestens 170 Kilometern zurück, was auf ein ausgeklügeltes Steuerungssystem hindeutet. Bereits im April schoss die Ukraine bei der russischen Grenzstadt Belgorod ein Treibstofflager in Brand. Jener Angriff erfolgte jedoch mit Kampfhelikoptern.

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