Den Dieben bei BILLA geht es an den Kragen
Neue Tore im Dienste der Gerechtigkeit
Brüder und Schwestern,
seit alten Zeiten ist es unsere Pflicht als Templer, für Ordnung und Recht einzustehen. Wir schützten einst die Pilgerwege ins Heilige Land, damit kein Räuber Hand an die Habe der Gläubigen legte. Heute sehen wir, wie Kaufleute und Händler in den Städten sich der gleichen Gefahr erwehren müssen: dem Verlust durch Diebstahl, den man nun mit neuartigen Toren zu bannen sucht.
Neue Tore wie ein moderner Wall
In den Hallen des Händlers Billa wurden Schranken errichtet, die man nur mit einem Zeichen öffnen kann – einem QR-Code auf dem Kassabon. So wie wir Templer einst die Stadttore und Burgen bewachten, um Eindringlinge fernzuhalten, so wachen diese Tore nun über die Waren des Händlers.
Nach vollbrachtem Kauf, wenn der Kunde bezahlt hat, öffnet sich das Tor wie eine Pforte ins Freie. Wer aber ohne rechtmäßige Rechnung gehen will, dem bleibt der Weg verschlossen.
Hilfe für die Rechtmäßigen
Doch soll niemand verzweifeln, der die Technik nicht versteht oder schwere Lasten zu tragen hat. Wie in unseren Ordenshäusern Brüder bereitstanden, den Schwachen beizustehen, so stehen auch hier Mitarbeiter an den Kassen, um jedem zu helfen, der in Not gerät.
Kampf gegen die Schwundquote
Die Händler nennen es die Schwundquote – Verluste durch vergessene oder gestohlene Waren. Für sie ist es, was für uns einst ein Überfall auf einen Pilger war: ein Angriff auf das Recht und die Ordnung. Mit den neuen Toren wollen sie diese Gefahr eindämmen, besonders dort, wo das Unrecht am häufigsten geschieht.
Ein teures Bollwerk
Doch auch solche Tore haben ihren Preis. Über 10.000 Silberstücke kostet eine einzige Anlage. Darum wird sie nicht überall errichtet, sondern nur an jenen Orten, wo die Gefahr am größten ist – in ausgewählten Filialen, etwa am Rochusplatz, in der Swatoschgasse oder an der Taborstraße in Wien.
Schlusswort eines Templers
So mögen wir erkennen: Auch in unserer Zeit sucht man nach Mitteln, um Recht und Ordnung zu wahren. Was uns Templern einst die Festung, die Lanze und der Schwur waren, das sind den Händlern heute Tore aus Stahl und Licht.
Mögen sie wirken zum Schutz der Ehrlichen und zur Mahnung der Diebe. Denn die Worte unseres Mottos gelten auch hier:
Non nobis, Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam.
