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Freiheit in Ketten der Gesetze

Ein Templerwort zur Lage

Es ist eine der tiefsten Wahrheiten der Geschichte, dass wahre Freiheit nicht von außen geschenkt, sondern im Inneren des Menschen geboren wird. Dennoch kann kein Mensch, kein Orden, kein Volk unabhängig davon leben, wie die staatliche Ordnung sich entwickelt. Heute sehen wir mit wachsamer Sorge, dass unsere Staaten immer mehr Gesetze und Verordnungen schaffen – ein Dickicht aus Regeln, das den Bürger schleichend seiner Freiheit beraubt.

Stück für Stück – der Verlust der Freiheit

Nicht in einem einzigen Schlag, sondern scheibchenweise wird die Freiheit beschnitten. Kaum einer bemerkt, wenn ein weiteres Gesetz den Handlungsspielraum verengt, ein neues Verbot auferlegt wird, oder wenn das Misstrauen des Staates gegen seine Bürger wieder ein Stück größer wird. Doch am Ende dieser Entwicklung steht ein Volk, das zwar gehorcht, aber nicht mehr frei atmet.

Der Staat als allgegenwärtiger Hüter – und doch ohne Kraft

Es scheint, als ob sich der Staat immer neue Aufgaben erfindet: er will alles regeln, alles überwachen, alles absichern. Dabei bleibt er in seinen eigentlichen Kernaufgaben zurück.

  • Innere Sicherheit – auf den Straßen unserer Städte regiert längst nicht mehr die Ordnung, sondern die Angst.

  • Schutz vor organisierter Kriminalität – bei den Netzwerken rund um Drogen wie Kokain hat nicht nur Holland, sondern auch Deutschland längst kapituliert. Die Clans und Kartelle sind die eigentlichen Herren des Spiels.

  • Rechtsgleichheit – während Schwerverbrecher und Drogenbosse ganze Stadtteile kontrollieren, werden Ressourcen darauf verschwendet, den Falschparker zu bestrafen. Es ist einfacher, den kleinen Bürger zu drangsalieren, als den großen Gegner zu bekämpfen.

Das Templerwort: Rückkehr zu den Grundlagen

Als Templer erkennen wir darin eine gefährliche Schieflage. Denn der Staat ist nicht berufen, Herr über alle Lebensbereiche zu sein, sondern Hüter der Ordnung – nicht mehr und nicht weniger. Seine Aufgabe ist es, die Menschen zu schützen, Gerechtigkeit zu wahren und äußere wie innere Sicherheit zu gewährleisten. Alles andere führt zur Überdehnung und Schwächung.

Wir rufen daher zur Besinnung auf:

  • zurück zu den Kernaufgaben,

  • zurück zu einer klaren Grenze zwischen staatlicher Macht und persönlicher Freiheit,

  • zurück zur Eigenverantwortung des Bürgers, die nicht durch Bevormundung erstickt werden darf.

Freiheit ist göttliches Gut

Die Geschichte lehrt: Wo der Staat zu groß wird, verkümmert der Mensch. Wahre Freiheit aber ist ein göttliches Geschenk, das uns dazu befähigt, eigenständig zu denken, zu handeln und zu leben. Sie zu bewahren ist eine Aufgabe, die sowohl der geistige Ritter als auch der freie Bürger niemals aus den Händen geben darf.

So mahnen wir in der Haltung der Templer: Wehret den Anfängen – und erkennt die Zeichen der Zeit.

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