✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 12. August

Die sich entfaltende Seele denkt immer weniger »ich« und
immer mehr »wir«. Viele Buddhisten legen das Gelübde des
Bodhisattva ab, d. h., sie verzichten auf den Eintritt in das
Reine Land (ein paradiesähnliches Reich) und die Erlösung,
um weiterhin auf der Erde oder in jeder anderen Welt wiedergeboren
zu werden, in der sie durch selbstloses Dienen all
den leidenden Geschöpfen helfen können, die noch in der
Illusion ihrer Wertlosigkeit und Trennung befangen sind.

Tempelarbeit:
Führe eine Metta-Meditation (11.-15. Februar) durch, und segne
dabei alle Wesen auf allen Ebenen des Daseins mit wohlwollender
Güte. Wenn du Leiden und Ungerechtigkeit in welcher Form auch
immer begegnest – in der Wirklichkeit, in den Fernsehnachrichten,
in der Zeitung – sende einen Segen wohlwollender Güte aus.
Die Welt braucht nicht noch mehr Zorn oder Empörung, doch sie
könnte mit Sicherheit mehr Liebe gebrauchen.

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