✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Was sind Warm- und Kaltzeiten?

Die Erde befindet sich bereits seit 34 Millionen Jahren in einem Eiszeitalter. Das heißt, in einer Zeit, in der mindestens eine der beiden Polarregionen von Eis bedeckt ist. Das war zunächst die Antarktis. Zu Beginn lagen die Temperaturen noch ganze fünf Grad über denen des 19. Jahrhunderts. Erst vor 2,6 Millionen Jahren sind sie genug gesunken, dass auch die Arktis vereiste. Damit begann die Epoche des Pleistozäns. In ihr hat sich auch die evolutionäre Entwicklung des Menschen vollzogen.
Das Pleistozän ist davon geprägt, dass sich lange Kaltzeiten (oft auch „Eiszeiten“ genannt) mit kurzen Warmzeiten abwechseln. Die letzte Kaltzeit hat über 100.000 Jahre gedauert und war bis zu sechs Grad kälter als das 19. Jahrhundert. Die Warmzeit davor hat nur etwa 11.000 Jahre gedauert und war laut dem Weltklimarat 0,5 bis 1,5 Grad wärmer als das 19. Jahrhundert – aktuellere Studien gehen inzwischen sogar von zwei bis drei Grad mehr aus. Aktuell befinden wir uns wieder in einer Warmzeit. Wegen ihrer großen Bedeutung für die Entwicklungsgeschichte der Menschheit wird sie als eigene Epoche – als Holozän, das „ganz Neue“ – vom Pleistozän abgegrenzt.

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