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Biden verteidigt den Afghanistan-Abzug vehement

Das ist passiert: Joe Biden hat in seiner Rede an die Nation zwar zugegeben, dass der Zusammenbruch der Regierung in Afghanistan und ihrer Sicherheitskräfte schneller erfolgt sei als erwartet. Doch Verantwortung dafür wollte der amerikanische Präsident nicht übernehmen. Von den Republikanern kam teils berechtigte, teils heuchlerische Kritik. Zur Analyse

So ordnen wir es ein: Die Kritik an Joe Biden ist zwar berechtigt. Der beschlossene Truppenabzug endete in unnötigem Chaos und Demütigung der USA. Doch die Mission des Westens in Afghanistan war in vielerlei Hinsicht schon längst gescheitert.Zum Kommentar

Das sagt der Experte: Die Leidtragenden unter der neuen Herrschaft der Taliban dürften vor allem die Frauen sein, meint Michael Kunz vom Verein Afghanistanhilfe. Im Gespräch sagt er: «Wahrscheinlich wird es für Frauen künftig sehr gefährlich sein, wenn sie ihre Rechte und Freiheiten aufrechterhalten wollen.»  Zum Interview

So ist die Lage bei der deutschen Bundeswehr: Deutschland möchte eigene Staatsangehörige und Afghanen ausser Landes bringen, die für die Bundeswehr oder Bundesministerien gearbeitet haben. Doch die Evakuierungsaktion läuft noch immer schleppend, auch wenn am Flughafen von Kabul rund 2500 amerikanische Soldaten im Einsatz sind.Zu den wichtigsten Fragen und Antworten

Wer sind eigentlich die Taliban? Wer führt sie an, wie sind sie organisiert? Zur Übersicht

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