Was eine halbe Million Dollar Schweigegeld im Epstein-Prozess für Prinz Andrew bedeutet
Das ist passiert: Am Montag wurde ein geheim gehaltenes Dokument aus dem Jahr 2009 zwischen dem verstorbenen Financier und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und Virginia Giuffre, einem der vielen Missbrauchsopfer Epsteins, veröffentlicht. Giuffre und Epstein einigten sich darin, dass Giuffre für ein Schweigegeld von 500 000 Dollar sämtliche Klagen gegen Epstein und seine Komplizen fallenlässt. Zum Bericht
Darum ist es wichtig: Im Rahmen einer Zivilklage von Giuffre gegen den britischen Prinzen Andrew spielt der Vergleich von 2009 nun eine entscheidende Rolle. Giuffre beschuldigt den britischen Prinz Andrew, sie als 17-Jährige in der Londoner Wohnung der ehemaligen Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell zum Sex gezwungen zu haben. Der heute 61-jährige Prinz Andrew hat die Behauptungen abgestritten; seine Anwälte argumentieren zudem, dass die jüngst veröffentlichte Vereinbarung zwischen Giuffre und Epstein den Prinzen von der Haftung ausschliesse. Nun wird ein amerikanischer Bezirksrichter darüber entscheiden müssen.
