Auch US-Präsident Biden stolpert über Geheimdokumente
Joe Bidens Anwälte haben in einem seiner Büros heikle Unterlagen gefunden. Es gehe um etwa zehn vertrauliche Unterlagen mit Geheimdienstinformationen. Offenbar stammen sie aus der Zeit von Bidens Vizepräsidentschaft 2009 bis 2017. Die Republikaner ziehen Parallelen zu den Ermittlungen gegen Donald Trump wegen dessen privater Lagerung vertraulicher Akten. Es zeige sich, dass das Justizministerium unterschiedliche Massstäbe anwende.
So reagiert Biden: Er sei «überrascht» gewesen, als seine Anwälte ihn über den Fund informierten, sagte Joe Biden in einer ersten Stellungnahme zur Affäre während eines Besuchs in Mexiko. Er wisse nicht, was in den Dokumenten stehe, und kooperiere vollumfänglich.
Für die Republikaner ist der Fall ein gefundenes Fressen. Doch es gibt entscheidende Unterschiede. Biden und seine Anwälte übergaben die Dokumente unaufgefordert dem Nationalarchiv. Trump hingegen hatte der Behörde nur einen Teil seiner vertraulichen Unterlagen ausgehändigt und ihre Zahl selbst nach einer gerichtlichen Vorladung unterschlagen. Bei einer Hausdurchsuchung in Trumps Privatklub fanden die Beamten dann mehr als 100 vertrauliche Dokumente unterschiedlicher Geheimhaltungsstufen bis hin zu «top secret».
