Die Omikron-Welle baut sich unaufhaltsam auf
Das ist passiert: Die neue Virusvariante hat sich auch in der Schweiz durchgesetzt. Die Science-Task-Force rechnet im Januar mit 20 000 Neuinfektionen pro Tag. Unschön ausgedrückt hat Omikron das Potenzial zur Durchseuchung der Bevölkerung. Doch das ist für den Bund (noch) kein Thema: «Wir können Omikron nicht einfach laufen lassen», sagte ein BAG-Vertreter mit Blick auf eine drohende Überlastung insbesondere der Spitäler. Zum Bericht
Das wissen wir über Omikron: Das Risiko, sich bei einer infizierten Kontaktperson im Alltag die Omikron-Variante einzufangen, ist höher als bei Delta. Ausserdem kann die neue Variante dem Immunschutz Geimpfter wie Genesener oft entkommen. Omikron könnte aber gemäss ersten Erkenntnissen weniger schwere Erkrankungen auslösen als Delta. Zu den Fragen und Antworten
Darum ist es wichtig: Entscheidend für die Belastung von Gesellschaft und Gesundheitswesen ist, wie infektiös das Virus ist. Mit anderen Worten: Die raschere Verbreitung der Omikron-Variante könnte für die Bevölkerung, für die kritischen Infrastrukturen und insbesondere für die Spitäler ungemütlicher werden als eine stärkere Wirkung.
