✠✠✠✠✠✠ ASTO TEMPLER-BLOG ✠✠✠✠✠✠

Ein Bericht eines Templers von der Insel Taborcillo

Im Namen des Ordens und unter dem Zeichen des Kreuzes berichte ich, ein Bruder der Tempelritter, von einem ungewöhnlichen Ort jenseits der bekannten Karten. Hier sehen Sie eine Gruppe von Templern – wachsam, schweigend, im Einklang mit Meer und Wind – auf der Insel Taborcillo in Panama, einem Eiland, das einst einem Mann des fernen Westens gehörte: John Wayne.

Diese Insel, vom Ozean umarmt und vom Dschungel bewacht, ist kein gewöhnlicher Flecken Erde. Sie trägt Spuren vieler Zeiten: der alten Seefahrer, der Entdecker – und später eines Kriegers der Leinwand, dessen Name in den Chroniken des 20. Jahrhunderts widerhallt. Dass John Wayne dieses Eiland einst sein Eigen nannte, erscheint uns Templern wie ein Gleichnis: Auch er verkörperte Ehre, Standhaftigkeit und den Mut, den Horizont zu suchen.

Wir Templer stehen hier nicht als Eroberer, sondern als Hüter. Unsere weißen Mäntel leuchten im Sonnenbrand der Tropen, während das Meer wie ein endloses Psalmenbuch rauscht. Die Palmen biegen sich im Wind, als wollten sie das Kreuz grüßen. In solcher Stille wird der Auftrag klar: wachen, erinnern, bewahren.

Taborcillo ist für uns mehr als Land. Es ist ein Prüfstein. Ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen – die mittelalterliche Disziplin unseres Ordens und die moderne Legende eines Westernstars. So schreiben wir diesen Bericht nicht mit Schwert und Schild, sondern mit Worten, damit jene, die nach uns kommen, wissen: Auch hier, am Rand der Welt, hielten Templer die Wacht.

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