Prozess zu Bistums-Finanzskandal geht stockend vorwärts
Ein Prozess zum Finanzskandal im katholischen Bistum Eichstätt kommt nicht recht in Gang. Auch zum zweiten Verhandlungstag am Dienstag erschien einer von zwei Angeklagten, ein US-Immobilienentwickler, nicht vor dem Landgericht München II.
Der Beschuldigte hatte schon vergangenen Donnerstag zum Prozessauftakt gefehlt – seinem Verteidiger zufolge wegen eines Klinikaufenthalts.
Nach Anhörung von Ärzten und Sachverständigen am Dienstag verfügte das Gericht eine weitere Untersuchung des Betreffenden. Wie ein Justizsprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mitteilte, soll die Verhandlung kommenden Dienstag fortgesetzt werden. In dem Prozess geht es um Investitionen von fast 60 Millionen US-Dollar aus Bistumsrücklagen in riskante US-Immobilienprojekte. Beide Beschuldigten sind keine Geistlichen.
