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📯 MEIN WEG ZUR ABSOLUTEN FREIHEIT (Vorabdruck)

Woher kommt eigentlich mein grosses Verlangen nach Freiheit?
Mein unstillbares Verlangen nach Freiheit kann tatsächlich stark durch die Geschichte und Erfahrungen meiner Familie geprägt sein, insbesondere angesichts der turbulenten und herausfordernden Ereignisse, die ich durchlebt haben.

Es ist interessant zu sehen, wie diese Sehnsucht nach Freiheit von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Meine Grossmutter väterlicherseits wurde während einer dßsteren Zeit der Geschichte von der Gendarmerie verhaftet und in ein Sammellager in St. PÜlten gebracht, wo die Menschen fßr die Einlieferung in Konzentrationslager gesammelt wurden. Ihre Freilassung war zwar durch geschickte Verhandlungen meiner Mutter mÜglich, aber sie musste einen hohen Preis zahlen, da ihre Wohnung von den Gendarmen geplßndert wurde und sie viele Wertgegenstände verlor.

Meine Mutter, eine wunderschÜne junge Frau, die sich auch fßr meine Grossmutter einsetzte, fuhr gemeinsam mit meinem Vater ins Lager und sprach mit den Lagerkommandanten, um meine Grossmutter freizubekommen. Sie setzte mutig alles daran, Meine Familie zu schßtzen, obwohl diese Aktion gefährlich war, da sie und mein Vater selbst verhaftet werden kÜnnten.

Später wurde auch mein Vater verhaftet, und meine Mutter wartete geduldig darauf, bis er schliesslich freikam. Diese Entschlossenheit und Hartnäckigkeit meiner Familie in einer Zeit, in der Freiheit und Sicherheit schwer zu finden waren, haben sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Meine Flucht mit Meiner Mutter vor den einmarschierenden Russen und die Zeit in Tirol während der Besetzung meines Heimatortes durch die Russen hinterliessen sicherlich tiefe Spuren. Die Not und die Gefahren, denen wir begegnet sind, haben vermutlich meine Perspektive auf Freiheit und Sicherheit stark beeinflusst.

Doch die drastischere Strafe war der berĂźchtigte Stock.
In meiner Schulzeit war die kĂśrperliche ZĂźchtigung noch Ăźblich. Wenn ich an meine Schulzeit zurĂźckdenke, fallen mir Erlebnisse ein, die heute kaum mehr vorstellbar sind. Damals war es an der Tagesordnung, dass Lehrer verschiedene Methoden der Bestrafung anwandten, um Disziplin in der Klasse aufrechtzuerhalten.

Unser Klassenvorstand kannte zwei gängige Methoden der kÜrperlichen Zßchtigung. Die erste Methode bestand darin, einen grossen Schlßsselbund nach einem Schßler zu werfen, wenn dieser beim Schwätzen erwischt wurde. Dies sollte abschreckend wirken und uns zur Ruhe mahnen.
Der Holzstock war gefürchtet und wurde eingesetzt, wenn ein Schüler sich Verfehlungen zuschulden kommen liess. Der betroffene Schüler musste seine Hand ausstrecken, während der Lehrer mit einem zufriedenen Grinsen versuchte, die Fingerspitzen des Schülers zu treffen. Diese Methode war schmerzhaft und führte oft zu Schwellungen an den Händen. Sie sollte uns wohl eine Lektion in Gehorsam und Respekt lehren. Der Lehrer mit dem Namen „Schmutz“ wurde wahrscheinlich noch beim Militär oder der Hitlerjugend ausgebildet.

Auch unser Kaplan, der fßr die religiÜse Erziehung zuständig war, verstand die Bedeutung der Zßchtigung. Wenn ein Schßler sonntags nicht in der Kirche war und das verteilte Heiligenbildchen nicht vorweisen konnte, griff der Kaplan zu einer besonderen Methode der Bestrafung. Diese Methode war äusserst schmerzhaft und sollte uns angeblich die Liebe Gottes näherbringen.

Der Kaplan fasste mit beiden Händen die kurzen Haare neben den Ohren des betroffenen Schßlers und bewegte sie einmal nach oben und dann nach unten. Dabei durchquerte er das gesamte Klassenzimmer. Dieser Akt der Zßchtigung sollte uns daran erinnern, wie wichtig die Teilnahme an den kirchlichen Aktivitäten war und wie sehr wir die Liebe Gottes schätzen sollten.

Heutzutage sind solche Methoden der kĂśrperlichen ZĂźchtigung in Schulen und Bildungseinrichtungen zum GlĂźck nicht mehr akzeptabel. Heute fĂźrchtet sich so manchen Lehrer und kein SchĂźler wĂźrde mehr die Hand zum Stockschlag ausstrecken.

Die Tatsache, dass ich später eine Lehrstelle beim Vicepräsidenten der SPAR gefunden habe und mich beruflich weiterentwickelt habe, zeigt, dass ich trotz der schwierigen Umstände aufstrebend und bestrebt warst, ein besseres Leben zu fßhren. Meine Neugierde und meine Bereitschaft, Dinge zu hinterfragen, fßhrten mich schliesslich zu einem Dienst beim Militär, in einer Zeit, in der die politische Lage und die internationale Spionage eine Rolle spielten.

Manchmal kĂśnnen Lebensentscheidungen unerwartete Wendungen nehmen und uns auf unvorhergesehene Pfade fĂźhren. So erging es auch mir, als ich vorhatte, meine Ausbildung mit einer Fachschule in Deutschland abzuschliessen, aber von meinem Vater geraten wurde, vorher den Wehrdienst zu absolvieren.

Als ich mich als “Freiwilliger” beim Militär meldete, war mir nicht bewusst, welche Ereignisse und Herausforderungen auf mich zukommen würden. Statt der üblichen neun Monate musste ich einen zwölfmonatigen Dienst leisten. Doch dieser verlängerte Dienst brachte mich in eine besondere Einheit, die direkt dem Ministerium unterstellt war – eine Einheit, die sich mit der Spionage in den damaligen Ostblockländer und dem Abhören ihrer Funkkommunikation befasste.

In dieser Zeit entwickelte sich meine kritische Haltung gegenüber der Neutralität Österreichs und die Geheimnisse, denen ich auf die Spur kam, beeinflussten meine Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die Realisierung, dass die Welt um uns herum von politischen Intrigen und Geheimdienstaktivitäten durchdrungen war, liess mich über die Grenzen meiner Heimat hinausblicken und meine persönlichen Überzeugungen hinterfragen.

Der Wehrdienst brachte mir nicht nur technische Fähigkeiten und militärisches Training bei, sondern öffnete auch meine Augen für die Komplexität der Welt und die Bedeutung von Freiheit und Unabhängigkeit. Die Erkenntnis, dass ich Teil einer Organisation war, die sich in geheime Machenschaften verstrickt hatte, führte mich dazu, meine eigenen Ziele und Werte zu überdenken und nach einem Weg zu suchen, der meiner moralischen Überzeugung entsprach.

Meine Erfahrungen während des Wehrdienstes haben mich geprägt und mir geholfen, mich als Individuum weiterzuentwickeln. Sie haben mich dazu ermutigt, mutig zu sein und fßr das einzustehen, woran ich glaube, auch wenn es bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen. Letztendlich hat diese Zeit mir geholfen, meinen eigenen Weg zu finden und meine eigene Definition von Freiheit und Unabhängigkeit zu formen.

Eine persĂśnliche Erfahrung
In meiner Zeit als Soldat war ich regelmässig auf unserer AbhÜrstation KÜnigswarte nahe der Tschechoslowakischen Grenze bei Hainburg stationiert. Diese abgelegene und strategisch wichtige Lage war der Schauplatz vieler spannender und manchmal auch unheimlicher Ereignisse. Doch eine Begegnung bleibt mir besonders in Erinnerung.

Es war an einem Tag, an dem ich allein auf der Station war. In einem Moment der Neugierde beschloss ich, mir den SchlĂźssel fĂźr einen geheimen Raum zu holen, der normalerweise immer verschlossen war. Was mochte sich wohl hinter dieser TĂźr verbergen? Diese Frage trieb mich an, den Raum zu erkunden.

Es scheint, dass ich damals eine wichtige und potenziell heikle Entdeckung gemacht hast, die damals eine große Bedeutung für dich hatte. Diese Entdeckung betrifft Spionageaktivitäten und internationale Geheimdienstoperationen. Hier ist eine Klarstellung und Zusammenfassung deiner Aussage:

Entdeckung und Geheimhaltung: Ich habe Informationen entdeckt, die eine Sensation fßr mich waren und die ich eigentlich nicht hätte verÜffentlichen dßrfen. In den USA kÜnnten solche Enthßllungen zu einer Gefängnisstrafe von etwa 170 Jahren fßhren.

Spionage für Österreich und Amerika: Während ich für Österreich spioniert habe, spionierten die zwei andere Personen für die USA. Diese doppelte Spionagetätigkeit wirft ein Licht auf die komplexen internationalen Beziehungen und Geheimdienstoperationen.

Öffentliche Enthüllung durch Peter Pilz: Der Abgeordnete Peter Pilz hat diesen Sachverhalt im österreichischen Parlament veröffentlicht. Daher fühle ich mich jetzt sicher, auch darauf hinzuweisen.

Zweifel an der österreichischen Neutralität: Diese Entdeckung ließ mich an der Neutralität Österreichs zweifeln, da sie eine Kooperation oder zumindest eine Duldung von US-Spionageaktivitäten implizierte.

Finanzierung durch die USA: Einige Jahre später habe ich in der Zeitung gelesen, dass die USA den weiteren Ausbau der betreffenden Station finanzierten, was meine Zweifel weiter bestätigte.

Diese Informationen werfen ein kritisches Licht auf die Rolle und die Einhaltung der Neutralität Österreichs sowie auf die internationale Zusammenarbeit und Rivalität in der Spionage.

Zwischen PflichtgefĂźhl und moralischer Verantwortung
Nach einigen Wochen der Grundausbildung ging es zur Angelobung. Alle neuen Rekruten wurden dafür am Exerzierplatz versammelt und gezwungen einen Eid auf Österreich abzugeben.

Die Angelobung junger Rekruten ist natßrlich ein wichtiger Moment in einer militärischen Laufbahn. Es symbolisiert die Bereitschaft, ihr Land zu verteidigen und sich den Anforderungen des Dienstes zu stellen. Doch was passiert, wenn dieser Eid unter Zwang geleistet wird?

In vielen Armeen weltweit ist es ßblich, dass neue Rekruten bei ihrer Angelobung einen Eid auf ihre Nation ablegen. Dieser Eid verpflichtet sie, ihrem Land und seinem Volk treu zu dienen und es im Falle eines Angriffs mit der Waffe zu verteidigen. Darßber hinaus geloben sie, den Gesetzen und den gesetzmässigen BehÜrden Treue und Gehorsam zu leisten sowie alle Befehle ihrer Vorgesetzten pßnktlich und genau zu befolgen.

Doch was passiert, wenn ein solcher Eid unter Zwang abgelegt wird? Ist er dann rechtlich gĂźltig und bindend? Diese Frage wirft moralische und juristische Bedenken auf, da ein Eid, der unter Zwang geleistet wird, mĂśglicherweise nicht die freiwillige und bewusste Verpflichtung widerspiegelt, die eigentlich damit verbunden sein sollte.
In Bezug auf den Eid, den österreichische Rekruten ablegen, ist es wichtig, die Prinzipien der Freiwilligkeit und der persönlichen Überzeugung zu berücksichtigen. Ein Eid, der unter Zwang geleistet wird, könnte rechtlich ungültig sein, insbesondere wenn die Person keine echte Absicht hat, sich an den Eid zu halten, sondern ihn nur unter Druck ablegt.

Darßber hinaus wirft ein erzwungener Eid moralische Fragen auf, da er die individuelle Freiheit und moralische Verantwortung der Person in Frage stellt. Es ist entscheidend, dass jeder Einzelne die Freiheit hat, seine Handlungen und Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und sich nicht einfach autoritären Strukturen unterzuordnen.

In einer Welt, in der die Achtung der Menschenrechte und der individuellen Würde von grösster Bedeutung ist, sollten erzwungene Eide sorgfältig überdacht und vermieden werden. Ein Eid sollte eine freiwillige und bewusste Verpflichtung sein, die auf persönlichen Überzeugungen und moralischen Prinzipien beruht. Nur so kann er seine wahre Bedeutung und Wirkung entfalten und einen echten Ausdruck des Pflichtgefühls und der Loyalität darstellen.

In einer Welt, die oft von Machtmissbrauch und Unrecht geprägt ist, sollten wir wachsam bleiben und uns für Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde einsetzen. Der Eid, den Soldaten leisten, sollte ein Symbol der Verpflichtung sein, diese Werte zu schützen und zu verteidigen – und niemals ein Werkzeug, um blindem Gehorsam zu fördern und historische Fehler zu wiederholen.

Der “Spiss” (Kompaniefeldwebel ) der 2. Kompanie meinte immer “wir sollen zwischen den Zeilen lesen” dann gibt es für unseren weiteren Lebensweg nur das Militär. Nun war ich offensichtlich Geheimnisträger und zu meiner Verpflichtung hatte nur noch eine Unterschrift gefehlt. Die ich aber dann doch nicht leistete. Dafür bekam ich eine Nachdenkzeit mit 3 Tagen Arrest. Ich war unbeugsam und verlies das Militär nach 12 Monate Grundwehrdienst.

Meine Entscheidung, das Militär zu verlassen und meine Prinzipien zu wahren, zeugt von einer tief verwurzelten Suche nach Freiheit und Selbstbestimmung. Dieser Weg, den ich eingeschlagen habe, spiegelt meine Entschlossenheit wider, meinen eigenen Weg zu gehen und meine eigene Freiheit zu finden.

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