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Stellen Sie sich vor …

… ein Unternehmer macht um 1.200.000 € einen Shop im Internet, der nicht funktioniert. Dann wird er das wohl als furchtbaren Misserfolg bezeichnen.

Nicht so unsere österr. Wirtschaftsministerin. Sie meint in der heutigen Pressestunde, dass man mit einer Suchfunktion zufrieden sein kann, oder auch nicht – und das es sich bei der Webseite „Kaufhaus Österreich“, in dem man leider gar nichts kaufen kann, um eine werthaltige Plattform handelt.
Was immer in diesem Zusammenhang „werthaltig“ bedeutet. Vielleicht nur der Umstand dass sie 1.2 Millionen gekostet hat.

Jetzt ist das „Kaufhaus Österreich“ lediglich ein Firmenverzeichnis, dass man viel, viel billiger bekommen hätte, wenn man den Auftrag korrekt ausgeschrieben hätte.
Warum kann man eigentlich keinen Politiker für Steuerverschwendung anklagen?
Unternehmer werden doch auch angeklagt wenn sie die Steuerverschwendung nicht unterstützen und die Besteuerung „meiden“.

Weiters meint sie, dass wir uns die Corona-Schulden leisten können, weil praktisch keine Zinsen verlangt werden. Dabei vergisst sie allerdings, dass man diese Schulden auch wieder zurückzahlen sollte. Aber Österreich hat ohnehin so hohe Schulden, die nie mehr zurückbezahlt werden können.

Schliesslich meinte sie noch, dass der Staat FFP2 Masken in China kauft, weil das EU-Vergaberecht dem Kauf österr. Masken entgegensteht.

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