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Sicherheitslücken bei vernetzten Autos

Das ist passiert: Praktisch jedes Auto in den drei grössten Märkten China, USA und Europa ist heute in einer Form vernetzt. Bluetooth oder eine eSIM-Karte sind weitgehend Standard. Damit ist es auch möglich, das Fahrzeug aus der Ferne anzugreifen. Auch die Keyless-Systeme, also schlüssellose Systeme zum Aufschliessen und Starten der Fahrzeuge, werden gehackt. In Grossbritannien etwa nahmen die Autodiebstähle im Jahr 2020 um 60 Prozent zu. Zum Bericht Das ist der Hintergrund: Anfang Jahr gelang es dem jungen Deutschen David Colombo, auf über 25 Tesla-Fahrzeuge aus 13 Ländern zuzugreifen. Er konnte die Fenster öffnen, das Auto hupen lassen oder die Türverriegelung entsperren. Das lag an gleich mehreren Schwachstellen. Diese gab es insbesondere bei der Drittanbieter-App «Tesla Mate», wo ein Konfigurationsfehler und der unsichere Umgang mit dem Schlüssel für die Tesla-Schnittstelle zusammenkamen. Das sagt der Experte: Der Chef des Westschweizer IT-Security-Unternehmens Hacknowledge, Paul Such, glaubt, dass Hackerangriffe auf vernetzte Autos noch länger unvermeidbar bleiben werden. Er rät dazu, die Software auf dem neusten Stand zu halten, ein möglichst starkes Passwort für das Fahrzeug-Benutzerkonto zu wählen und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu verwenden. Gleichzeitig beruhigt er: «Das Risiko bei vernetzten Autos ist heute akzeptabel». Zum Interview

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