| Das ist passiert: Laut übereinstimmenden Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen ist bei Kämpfen in der Nähe des Atomkraftwerks Saporischja ein Feuer ausgebrochen. Der ukrainische Aussenminister warnte: «Wenn es explodiert, wird das zehnmal grösser sein als Tschernobyl!» Derweil haben sich am Donnerstag eine ukrainische und eine russische Delegation zum zweiten Mal in Weissrussland getroffen. Ein Durchbruch wurde bei dem Gespräch nicht erzielt, doch konnte man sich auf die Errichtung von humanitären Korridoren einigen. Dadurch soll die Evakuierung und Versorgung von Zivilisten ermöglicht werden. Zu den neusten Entwicklungen |
So ist die aktuelle Lage: Am achten Tag nach dem Einmarsch lässt die Interpretation der zur Verfügung stehenden Daten und Karten die operative Absicht der russischen Armee immer deutlicher hervortreten: In dieser ersten Phase des Krieges geht es darum, die Hauptstadt Kiew abzuriegeln und gleichzeitig im Süden die gesamte Schwarzmeerküste in Besitz zu nehmen. Die ukrainische Armee kämpft weiter, sie kann aber kaum nachhaltige Gegenangriffe unternehmen. Somit kommt die russische Offensive langsam, aber unvermindert voran. Zum Bericht |
So läuft der Angriff auf wichtige Bevölkerungszentren: An allen drei Hauptfronten wurden am Donnerstag heftige Angriffe auf wichtige Bevölkerungszentren durchgeführt. Die zweitgrösste Stadt Charkiw steht seit drei Tagen unter schwerem Beschuss. In Isjum, einer Kleinstadt im Umland der ostukrainischen Metropole, schlugen Granaten in einem Wohnhaus ein und töteten nach Behördenangaben sechs Personen. Auch in Kiew schrillt immer wieder der Alarm. Viele Bewohner der Hauptstadt verbringen aus Furcht vor Bomben die Nacht in den Kellern ihrer Häuser oder in Metrostationen. Zum Bericht |