Auch das „Achterl“ Rotwein am Abend ist schädlich
In unserer Zeit hat sich der Gedanke verfestigt, dass ein kleines Glas Rotwein am Abend nicht nur erlaubt, sondern sogar gesundheitsförderlich sei. Man spricht von einem „Achterl“ zur Entspannung, als ob diese kleine Gewohnheit harmlos wäre. Doch die neuesten wissenschaftlichen Studien zeigen ein anderes Bild: Auch geringe Mengen von Alkohol erhöhen das Risiko für Demenz und schädigen den Geist.
Der Mythos vom gesunden Wein
Lange Zeit wurde behauptet, Rotwein könne durch bestimmte Inhaltsstoffe das Herz-Kreislauf-System stärken. Man überging dabei die Tatsache, dass Alkohol in jeder Dosis ein Neurotoxin ist – ein Gift, das die Nervenzellen belastet und die geistige Klarheit trübt. Neuere medizinische Untersuchungen weisen nun deutlich darauf hin, dass es keinen sicheren Schwellenwert gibt. Selbst das tägliche Achterl Wein beschleunigt degenerative Prozesse im Gehirn.
Alkohol und geistige Klarheit
Für uns Templer steht nicht nur der körperliche, sondern vor allem der geistige Zustand im Zentrum. Ein klarer, wacher Verstand ist notwendig, um das Licht zu erkennen, die innere Stimme zu hören und den Weg der Disziplin zu gehen.
-
Alkohol vernebelt den Geist und schwächt die innere Sammlung.
-
Die Willenskraft wird untergraben, wenn Gewohnheiten sich einschleichen, die man schönredet.
-
Die geistige Wachheit – Grundvoraussetzung für Gebet, Meditation und ritterliche Haltung – wird getrübt.
Verantwortung für Leib und Seele
Der Ritter des Tempels weiß: Sein Körper ist ein Werkzeug des Geistes, sein Verstand eine Gabe Gottes. Beides gilt es zu bewahren, zu stärken und nicht mutwillig zu schädigen. Wenn die Wissenschaft nun bestätigt, dass schon geringe Mengen Alkohol das Risiko für Demenz erhöhen, so ist das ein weiterer Aufruf zur Mäßigung und Klarheit.
Der wahre Abendsegen
Wer am Abend nach einem langen Tag zur Ruhe kommen möchte, finde sein „Achterl“ nicht im Glas, sondern im Gebet, in einer stillen Meditation oder in einem guten Wort der Gemeinschaft. Diese schenken tiefergehende Entspannung und stärken nicht nur den Körper, sondern vor allem die Seele.
Fazit
Auch das kleine Glas Wein ist nicht harmlos. Es ist ein leiser, aber stetiger Feind der geistigen Wachheit. Für den Templer ist klar: Wahre Stärke zeigt sich in der Klarheit und Reinheit des Geistes. Ein Leben ohne Alkohol ist nicht Verzicht, sondern Gewinn – ein Schritt auf dem Weg zur inneren Meisterschaft.
