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Biden will Putin «rote Linien» aufzeigen

Das ist passiert: Mit einem historischen Handschlag hat in Genf der Gipfel zwischen dem amerikanischen Präsidenten Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin begonnen. Das Verhältnis zwischen Moskau und Washington ist seit längerer Zeit zerrüttet, es ist das erste Treffen der beiden seit Bidens Amtsantritt Anfang des Jahres. Biden hatte Putin zu dem Gipfel eingeladen, um Moskau angesichts seiner im Westen zunehmend kritisierten Politik «rote Linien» aufzuzeigen. Zu den neusten Entwicklungen

Das ist die Haltung der USA: Für die Amerikaner ist vor allem ein Thema wichtig: die Bedrohung durch russische Cyberangriffe. Moskau weist bis jetzt jegliche Verantwortung zurück, auch wenn die Spuren der Hacker nach Russland führen. Biden hatte schon am Montag angekündigt, Putin zu warnen: Wenn Putin das Angebot zur Kooperation nicht annehme und weiter so handle wie bisher, werde Amerika es ihm mit gleicher Münze heimzahlen.  Zum Bericht

Das ist die Haltung Russlands: Das russisch-amerikanische Verhältnis ist komplex. Es ist russischerseits von einer Rivalität, von einem Gefühl der Bedrohung und der Minderwertigkeit ebenso geprägt wie von oft nicht eingestandener Bewunderung. In Moskau ist daher die Überzeugung gereift, eine wirklich souveräne Grossmacht dürfe nicht zugunsten einer freundlichen Atmosphäre auf dem internationalen Parket ihre Interessen relativieren. Über eine Sache möchte Putin aber doch gerne sprechen. Zum Bericht

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