| Das ist passiert: An der Wall Street wurde Meta für die neusten Quartalszahlen gestraft. Nachbörslich sank der Aktienkurs um über 23 Prozent. Zwar stieg bei Meta der Umsatz, aber der Gewinn fiel. Das liegt auch an den 3,3 Milliarden Dollar (3 Milliarden Franken), die in die Entwicklung des Metaversums investiert werden. Zudem verloren die Meta-Plattformen im vierten Quartal rund eine Million Nutzerinnen und Nutzer. Bei 1,929 Milliarden Menschen, die sich täglich bei den Diensten des Konzerns einloggen, ist das zwar wenig. Dennoch ist es unüblich, dass die Nutzerzahl im Weihnachtsquartal sinkt. Es scheint, als wären Jugendliche und junge Erwachsene lieber auf Tiktok statt auf Facebook und Instagram unterwegs. Zum Bericht |
Das ist der Hintergrund: Auch die neuen Privatsphäre-Einstellungen von Apple machen Meta zu schaffen. Denn sie beeinträchtigen das Geschäft mit der personalisierten Werbung. Seither wissen werbefinanzierte Plattformen weniger über ihre Nutzerinnen und Nutzer als früher. Denn Klicks auf andere Apps oder Webseiten können sie nicht mehr mitverfolgen. Experten schätzen, dass Facebook wegen der Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen rund 13 Prozent weniger Umsatz machen dürfte. Das Management gab sich dennoch locker. «Unser Geschäft entwickelt sich solide», sagte CEO Mark Zuckerberg. |