✠ Blog des ALTEN SOUVERÄNEN TEMPLER ORDENS (ASTO) ✠

Gedanken am 23. Feber

Das Wissen um das wechselseitige Verbundensein aller
Dinge ist ein erster Schritt in Richtung auf unser spirituelles
Erwachen. E i n zweiter Schritt besteht darin, dieses Wissen
durch vernünftigen, schonenden Umgang mit persönlichen
und planetarischen Reserven in die Tat tunzusetzen. Als der
Medizinmann der Lakota Schwarzer Hirsch (Wallace Black
Elk) gefragt wurde, wie wir die Erde heilen könnten, antwortete
er, die Erde könne sich schon selbst heilen. Wir
brauchten nichts anderes zu tun, als aufzuhören, sie krank zu
machen.
Tempelarbeit:
Grosser Geist, ich erwache heute morgen mit einem Herzen
voller Dankbarkeit für alle Geschenke der materiellen Welt:
die Dinge, die mir Nahrung, Kleidung, Obdach gewähren;
die schönen Dinge, die meine Seele erheben, und die nützlichen
Dinge, die mein Leben leichter machen. Hilf mir, klug
und rücksichtsvoll mit diesen Geschenken umzugehen, damit
sie unseren Kindern und deren Kindern und allen kommenden
Generationen erhalten bleiben mögen.
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung oder einer
anderen Meditation und überlege dir, auf welche Weise du dazu
beitragen könntest, das Gewebe des Lebens zu erhalten und zu
schützen. Kannst du deine Küchenabfalle kompostieren, nur noch
Mehrwegflaschen verwenden, deine abgelegte Kleidung einer
wohltätigen Organisation schenken oder den Kauf eines elektrischen
Büchsenöffners so lange verschieben, bis die Arthritis oder ein
vergleichbares Leiden dich daran hindert, deine Hände zu benutzen?

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