| Das ist passiert: Zum Ende seines ersten Amtsjahres hat sich der amerikanische Präsident den Medien gestellt. Die fast zweistündige Tour-de-Force warf ein grelles Licht auf Joe Bidens Schwächen. So wich er von Sprachregelungen zur territorialen Integrität der Ukraine ab. Falls Russlands Präsident Putin nur einen «geringfügigen» Einfall – im Original: «minor incursion» – befehle, würden wohl auch die Konsequenzen weniger gross sein. Biden deutete an, der Westen könnte sich in einem solchen Fall wohl nicht auf massive Sanktionen einigen. Im Anschluss musste das Weisse Haus bekräftigen: Der Westen werde auf sämtliche russische Aggressionen «entschlossen, umgekehrt proportional und vereint» antworten. Zum Bericht |
Darum ist es wichtig: Die Drohkulisse der USA zeigt bis jetzt keinerlei Wirkung. Nachdem der Kreml auch Truppen nach Weissrussland verlegt hat, rechnet Washington jederzeit mit einer Invasion der Ukraine. Zur Abschreckung erwägen die USA nun auch die Finanzierung eines Guerillakriegs gegen mögliche russische Besatzer. Zum Bericht |